Hunderte Feuerwehrleute aus dem gesamten Kreisgebiet übten am Halterner Lippspieker

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Kreisbrandmeister Robert Gurk, Schiedsrichter Thomas Kuhn und Landrat Cay Süberkrüb freuen sich über die gelungene Übung und den guten Leistungsstand der Feuerwehren im Kreis. Fotos: Bludau

Haltern. Traditionell treffen sich am dritten Wochenende im September die Feuerwehren aus dem gesamten Kreisgebiet zum so genannten Leistungsnachweis am Lippspieker in Haltern am See. „Die Durchführung des Leistungsnachweises verfolgt die Ziele der Schnelligkeit im Feuerwehreinsatz, der sicheren Handhabung von technischem Gerät, der Steigerung der körperlichen
Leistungsfähigkeit, sowie der Stärkung des Kameradschaftsgeistes.“, erklärte Markus Terwellen, der Pressesprecher der Feuerwehr im Kreis Recklinghausen auf Nachfrage.

Am vergangenen Samstag war es wieder so weit. Den ganzen Tag über gaben sich hier die einzelnen Einheiten die Klinke in die Hand. Auch überregional waren Feuerwehren, wie zum Beispiel aus Bottrop, angereist, um hier ihr Können unter Beweis zu stellen. Ab 8. 30 Uhr mussten die einzelnen Gruppen, die aus einer Mannschaftsstärke von neun Einsatzkräften bestanden, eine Einsatzübung, nach den Richtlinien des „Verbandes der Feuerwehren NRW e. V.“, erbringen. Die zu absolvierende Übung bestand aus vier Teilen. Sie setzte sich aus zwei praktischen, einem theoretischen und einem Teil, welcher das Thema „Erste Hilfe“ betrifft, zusammen. Hier wurde von den Teilnehmern die Durchführung einer Herz-Lungen-Wiederbelebung an einer Übungspuppe für Reanimationen verlangt. Während der feuerwehrtechnischen Gruppenübung mussten zunächst drei Rohre vorgenommen werden, die verschiedene Größen besitzen.

Herz-Lungen-Wiederbelebung an einer Übungspuppe


Dies ist zum einem ein Schaumrohr und zwei C-Rohre. Der simulierte Löschangriff durfte in maximal von fünf Minuten, möglichst ohne Fehler, durchgeführt werden. In der zweiten Übung galt es, die Knotenkunde der Feuerwehr zu beherrschen. Auf Zeit und möglichst ohne Fehler mussten gleich drei Knoten gelegt oder auch gestochen werden. Auch das theoretische Wissen kam nicht zu kurz, denn verschiedene feuerwehrspezifische Fragen galt es schriftlich zu beantwortet. Zahlreiche Schaulustige und mit angereiste „Fans“ verfolgten die einzelnen Aufgaben und Prüfungen. Sie feuerten den ganzen Tag über lautstark ihre Teams an. Es wurde viel gelacht und auch so manches Mal gestaunt, wie schnell doch ein Feuerwehrmann oder –frau rennen kann, trotz der schweren Montur und Ausrüstung. Die Organisatoren des Löschzuges Haltern Mitte und dem Kreisfeuerwehrverband Recklinghausen hatte an diesem Tag wieder alles fest im Griff. Sie schleusten den Tag über mehr als 550 Feuerwehrfrauen und -männer gut durch die einzelnen Aufgaben. „Die große Anzahl an Gruppen zeigt, dass sich hier viele freiwillige Feuerwehren gerne beteiligen. Der Leistungsstand war sehr zufriedenstellend. Hier trifft man sich in der großen Feuerwehr Familie und kann sich gut austauschen. Natürlich kommt auch der Spaß nicht zu kurz.“, resümierte Kreisbrandmeister Robert Gurk.
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