Leistungsnachweis: Feuerwehren zeigen in Haltern ihr Können

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Die zu absolvierende Übung besteht aus fünf Teilen und setzt sich aus zwei praktischen, einem theoretischen, einem sportlichen und einem Teil, welcher das Thema „Erste Hilfe“ betrifft, zusammen.

Haltern. Am dritten Wochenende im September startet traditionell der Leistungsnachweis der Feuerwehren aus dem gesamten Kreisgebiet des Kreises Recklinghausen am Lippspieker in Haltern am See. Den ganzen Tag über werden sich die einzelnen Einheiten der Feuerwehren die Klinke in die Hand geben, um an dem Leistungsnachweis der Feuerwehren teilzunehmen.

Auch überregional wird die Feuerwehr vertreten sein, denn einige Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Bottrop werden zusätzlich in Haltern am See ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Am 17. September werden ab 8.30 Uhr die einzelnen Gruppen, die aus einer Mannschaftsstärke von neun Einsatzkräften bestehen, ihr Können präsentieren und den Nachweis über ihre Leistung, nach den Richtlinien des „Verbandes der Feuerwehren NRW e. V.“, erbringen.
Die zu absolvierende Übung besteht aus fünf Teilen und setzt sich aus zwei praktischen, einem theoretischen, einem sportlichen und einem Teil, welcher das Thema „Erste Hilfe“ betrifft, zusammen. Hier wird von den Teilnehmern die Durchführung einer Herz-Lungen-Wiederbelebung an einer Übungspuppe für Reanimationen verlangt. Während der feuerwehrtechnischen Gruppenübung müssen zunächst drei Rohre vorgenommen werden, die verschiedene Größen besitzen (1 Schaumrohr und 2 C-Rohre).

Simulierter Löschangriff


Der simulierte Löschangriff muss innerhalb von fünf Minuten, möglichst ohne Fehler, durchgeführt werden. In der zweiten Übung gilt es, die Knotenkunde der Feuerwehr zu beherrschen. Auf Zeit und möglichst ohne Fehler müssen gleich drei Knoten gelegt oder auch gestochen werden. Das theoretische Wissen kommt ebenfalls nicht zu kurz, denn verschiedene feuerwehrspezifische Fragen müssen schriftlich beantwortet werden. Die Durchführung des Leistungsnachweises verfolgt die Ziele der Schnelligkeit im Feuerwehreinsatz, der sicheren Handhabung von technischem Gerät, der Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit und der Stärkung des Kameradschaftsgeistes. Die teilnehmenden Feuerwehren aus dem Kreis Recklinghausen würden sich über interessierte Bürger, die sich über die Leistungsfähigkeit der Feuerwehren informieren möchten, sehr freuen. Für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt sein. (MT)
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