Stadtmühlenbucht ist eröffnet

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Bürgermeister Bodo Klimpel eröffnete um 11:00 Uhr gemeinsam mit Ralf Weidemann (Leiter der Abteilung regionale Entwicklung, Kommunalaufsicht und Wirtschaft der Bezirksregierung Münster) und der Geschäftsführerin der Regionale Agentur 2016 Uta Schneider die Stadtmühlenbucht.

Die Bauzäune sind weg, die Strandallee ist wieder frei. Nach einer vierjährigen Bau- und Planungszeit wurde am Freitag die neu gestaltete Stadtmühlenbucht am Nordufer des Halterner Stausees feierlich eröffnet. Hunderte Interessierte aus Haltern und Umgebung nahmen an der Veranstaltung teil.

Schon in den Wochen zuvor hatte es immer wieder zahlreiche Neugierige gegeben, die ihre Nasen durch den Bauzaun gesteckt hatten, um einen Blick auf die Anlage mit ihren Wasserspielen und den weitläufigen Terrassen zu werfen. Neben der Vorfreude vieler Bürger gab es aber auch durchaus kritische Äußerungen. Von Betonwüste und Verplemperung von Geldern war die Rede. Auch die Frage nach dem künftigen Pflegeaufwand der Anlage war Thema der Kritiker. Bis zur Eröffnung wirkte die Fläche recht steril.

Als nun das Areal zum ersten Mal belebt war, bot sich ein viel freundlicheres Bild. Die weitläufigen, zum Wasser abfallenden Terrassen wurden sofort von den Besuchern angenommen und zum abwechslungsreichen Spielplatz für Jung und Alt. Kinder und Erwachsene nutzten sogleich die Spielgeräte um durch die Pumpwirkung Wasserfontänen in die Höhe schießen zu lassen. Da bekam so mancher eine ordentliche Dusche ab, was bei den hochsommerlichen Temperaturen aber durchaus wohltuend war.

Bürgermeister Bodo Klimpel eröffnete um 11:00 Uhr gemeinsam mit Ralf Weidemann (Leiter der Abteilung regionale Entwicklung, Kommunalaufsicht und Wirtschaft der Bezirksregierung Münster) und der Geschäftsführerin der Regionale Agentur 2016 Uta Schneider die Stadtmühlenbucht.

Die ebenfalls neugebaute Strandallee säumten Pavillons, auf der Rasenfläche am Stausee gab es eine Piratenschiff-Hüpfburg, Kinderschminken und allerlei Spiel- und Spaßmöglichkeiten für die jüngsten Besucher. Natürlich fehlte bei den heißen Temperaturen auch der Eiswagen nicht.

An der Promenade spielte die Lutz-Eikelmann-Band und gab der Veranstaltung mit einem Mix aus Südstaaten-Jazz, Dixieland und Evergreens aus den fünfziger Jahren den passenden musikalischen Rahmen.

Die Halterner Stadtmühlenbucht ist das neue Tor zum 2Stromland. Das komplette Gebiet umfasst circa 8000 ha. Die Wasserterrassen am Stausee mit ihrer Landschaftsarchitektonischen Gestaltung, in der unterschiedliche Wassersimulationen erforscht werden können, sind eines der punktuell im Großraum umgesetzten Projekte. Umgesetzt wurde das Projekt von den Städten Haltern am See, Olfen und Datteln, der HVG Grünflächen Management GmbH, der RAG Montan Immobilien GmbH, der Gelsenwasser AG und dem Lippeverband. Zuvor hatte es bei Politik und Bürgern nicht nur Zustimmung, sondern auch heftige Kritik zum Projekt gegeben. Die Baukosten von insgesamt rund 3,5 Millionen€ wurden zu 90 Prozent vom Land übernommen.
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