244 Grünflächenpaten sind in Haltern aktiv

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Haltern. Spätestens jetzt, wenn die Sonne immer höher steht und die Temperaturen angenehmer werden, greift so mancher Halterner zu Hacke und anderen Geräten, um den Garten auf Vordermann zu bringen. Viele kehren im wahren Sinne des Wortes aber auch vor ihrer eigenen Haustür, nämlich in den öffentlichen Beeten und Grünflächen. „Ich möchte einfach, dass es in meinem Umfeld sehr schön aussieht, daran habe ich große Freude, zudem macht mir diese Arbeit großen Spaß“, sagt beispielsweise eine Halternerin, die zusammen mit 244 Grünflächenpaten aktiv ist.

Grünflächenpatenschaften vergibt die Stadt Haltern am See bereits seit dem Jahr 2000. Seit dieser Zeit ist die Zahl der freiwilligen Helferinnen und Helfer stetig gestiegen. Wer Interesse daran hat, die Grünflächen, Beete oder Baumscheiben in seinem nahen Umfeld zu pflegen, kann sich im Baubetriebshof bei Ralf Lütkenhaus, Telefon 02364 933-478, Mail Ralf.Luetkenhaus@haltern.de, melden.
Der Gärtnermeister steht mit Rat und Tat zur Seite und stellt den Grünflächenpaten auch gern eine Urkunde aus, aus der hervorgeht, welche Fläche genau die Paten „beackern“. Zudem kann er den Interessierten auch in jedem Jahr kleine Einkaufsgutscheine (pro Quadratmeter 1,20 Euro) ausstellen. Damit können die Bürgerinnen und Bürger in den Gärtnereien Schwalvenberg oder Haunert Pflanzen oder ähnliches erwerben, die sie dann auf den Beeten einpflanzen. Ralf Lütkenhaus gibt den fleißigen Mitbürgern auch gern Tipps, welche Pflanzen sich an den jeweiligen Stellen besonders gut eignen.
„Wir müssen natürlich darauf achten, dass die Gewächse aufgrund ihrer Größe nicht die Durchfahrten oder die Sicht behindern“, weist der Gärtnermeister auf einen wichtigen Punkt hin. „Selbstverständlich sorgt die Stadt auch weiterhin für den Baumschnitt.“ Grundsätzlich stellt er fest, dass die Bereitschaft, diese Pflegearbeiten zu übernehmen, besonders häufig in Neubaugebieten anzutreffen ist. „Wir freuen uns natürlich an jeder Stelle darüber, wenn die Anwohner aktiv werden“, macht Lütkenhaus deutlich, dass weitere Grünflächenpaten jederzeit gern aufgenommen werden.

„Wir freuen uns natürlich an jeder Stelle darüber, wenn die Anwohner aktiv werden“


Für den 48-Jährigen steht ebenso fest, dass die Patenschaften in erster Linie auf den Wunsch von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern zurückgehen, ihr Umfeld zu verschönern und regelmäßig zu pflegen. „Sie kümmern sich sehr intensiv um das Erscheinungsbild, weil es ihnen sehr wichtig ist.“ Klar für ihn auch, dass die Grünflächenpflege des Baubetriebshofs dieses so intensiv nicht betreiben kann.
Insgesamt pflegen die städtischen Mitarbeiter Grünflächen auf einer Gesamtgröße von 195 Hektar. Davon macht das so genannte Straßenbegleitgrün (beispielsweise die Beete und Baumscheiben, die für die Grünflächenpatenschaften in Frage kommen) nur rund 259.000 Quadratmeter aus.
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