Grundwassernutzungsverbot ausweiten? Gutachter soll Klarheit schaffen

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Der Kreis Recklinghausen wird voraussichtlich das Grundwassernutzungsverbot für Haltern-Sythen ausweiten

Der Kreis Recklinghausen wird voraussichtlich das Grundwassernutzungsverbot für Haltern-Sythen ausweiten. Grund ist eine Modellrechnung der Gelsenwasser AG zur Ausbreitung von Sprengstoffen im Grundwasser.

Danach ist es höchst wahrscheinlich, dass die Belastungen über die südliche Begrenzung des derzeit bestehenden Verbotsgebietes hinausgehen.
„Wir werden einen Gutachter beauftragen, der den notwendigen Erweiterungsbereich näher bestimmen soll“, kündigte Karl-Heinz Reckert, zuständiger Ressortleiter des Fachdienstes Umwelt beim Kreis Recklinghausen jetzt an. Möglichweise, so Reckert weiter, könnten weite Teile des Ortsteils Sythen, unter Umständen auch der Bereich Stockwiese betroffen sein. Mit konkreten Ergebnissen wird im September gerechnet.
Der Kreis Recklinghausen hatte in seiner Zuständigkeit als Untere Bodenschutzbehörde im Jahr 2010 und 2013 bereits die Nutzung von Grundwasser im Ortsteil Sythen-Lehmbraken per Allgemeinverfügung untersagt.
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