Ruhestätte Natur weckt großes Interesse bei Halterner Gästen

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Förster Ole Busch (li.) erläuterte den Ruheforst. Links neben Bürgermeister Bodo Klimpel: Carl Otto Graf von Westerholt.

Haltern/Herten. Einen interessanten Ausflug nach Herten-Westerholt unternahmen am Mittwochnachmittag Vertreter aus Politik und Verwaltung mit Bürgermeister Bodo Klimpel. Sie schauten sich in der Nähe des Schlosses, des Golfplatzes und der Martini-Schule die dort eingerichtete RuhestätteNatur an.

Carl Otto Graf von Westerholt erläuterte gemeinsam mit seinem Förster Ole Busch den Gästen das Konzept des Ruheforstes, in dem sich Menschen in einer Urne im naturbelassenen Wald bestatten lassen können.
Graf von Westerholt ist daran interessiert, solch eine Ruhestätte auch in seinem Wald im Linnert in Sythen zu ermöglichen. Deshalb ließen sich die Besucher die Anlage in Westerholt ausführlich erklären. Zudem verabredeten sie, dass Carl Otto Graf von Westerholt sein Konzept dafür im nächsten Bau- und Verkehrsausschuss in öffentlicher Sitzung erläutern kann. Und zwar am Dienstag, 7. März, ab 17.30 Uhr im Ratssaal des Rathauses.
Seit Oktober 2015 betreibt Westerholt die RuhestätteNatur. Mehr als 500 Bestattungen haben seither dort stattgefunden, Insgesamt haben bereits mehr als 1400 Personen einen Bestattungsplatz im Wald erworben. Die Ruhestätte in Westerholt befindet sich inmitten eines 200 ha großen Waldes, die Ruhestätte selbst ist 33 ha groß, derzeit sind zunächst 5,5 ha dafür erschlossen.
Ausführlich erläuterten Graf Westerholt und sein Förster Ole Busch, wie die Bestattungen im Wald erfolgen. Dafür ist beispielsweise auch ein Andachtsplatz erstellt worden, auf dem – je nach Wunsch – auch katholische und evangelische Pfarrer oder auch Trauerredner gemeinsam mit den Angehörigen würdevoll Abschied von den Verstorbenen nehmen können.
Grundsätzlich haben die Halterner Besucher diese Ruhestätte überaus positiv bewertet und können sich vorstellen, ein solches Angebot auch in der Seestadt zu ermöglichen. Sie werden nun in ihren Fraktionen weitere Überlegungen anstellen und nach der Vorstellung am 7. März darüber diskutieren und abstimmen, wie dieses Thema weiter verfolgt werden kann.
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