Sandkunst am Silbersee I durch Bändereisenerze

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Auf vielfachen Wunsch, habe ich nach geforscht und heraus gefunden....
Während der Kreidezeit, das vor 85,8 Millionen Jahren begann, das Siliziumdioxid abgelagert. Das gesamte Sedimentationsgebiet erstreckt sich heute auf ca. 900 Quadratkilometern zwischen Haltern, Dülmen, Recken und Lüdinghausen. Die Lagerstätte erreichen eine Tiefe von durchschnittlich 100 m, in einigen Vertiefungen sogar bis über 250 m. Teilweise hatte sich das urzeitliche Meer "Westfälische Bucht" schon während der Entstehung der Sande zurückgezogen, so dass sich Dünen bilden konnten, die zum Teil bei späteren Überflutungen oder Starke Winde wieder abgetragen wurden. Am Silbersee I, wo bis der Ursee http://www.karnickelhausen.de/ursee.html war, ist die Siliziumdioxid Schicht schon ab drei Meter sich bar. Die Eisenoxid überzieht hier die gelblichbraunen Sandkörner, unter den der Halterner Quarzsand liegt, als dünnes „Rostband“ und Phantasie Gebilde, was so mancher Besucher in Stauen versetzt. Die rostbraune Färbung in den gelblich Sand, ist schon vom weitem sichtbar ( Fotos). Mehr auf http://silbersee1.jimdo.com/
Die Entstehung erfolgte magmatisch, durch sekundäre Ablagerungen oder biogenetisch. Bei der magmatischen Entstehung kommt es zur Auskristallisierung der Minerale im abkühlenden Magma. Sekundäre Ablagerungen hingegen bezeichnen eine Auflösung und Umlagerung eisenreicher Schmelzgesteine. Die biogenetische Entstehung erfolgt durch Ausfällung nach der Oxidation des Eisens mit elementarem Sauerstoff, welcher als Stoffwechselprodukt mancher Bakterien entsteht. Durch wechselnde Umwelteinflüsse entstehen hierbei die Bändererze ( Fotos).
Bändereisenerze, oder auch „Rostband“ genannt, kann auch durch Regen entstanden sein. Das Wasser war in dieser Zeit sehr Eisenhaltig. Wenn die Sonne das Wasser anzog und es als Regen herunter kam, wurden die Regenstelle mit dünnen Rost überdeckt. So entstand ein „Rostband“ was auf der ganzen Erde zufinden ist.
Bändereisenerze, sind eisenhaltige, im Meer entstandene Sedimentgesteine des frühen Proterozoikums, die eine charakteristische Schichtstruktur besitzen. Dabei wechseln sich eisenhaltige Lagen mit mikrokristallinen Silikatlagen ab. Die einzelnen Schichten sind einige Millimeter bis einige Zentimeter stark. Es wird vermutet, dass bei der Entstehung der Cyanobakterien, die auch die Stromatolithen aufbauen, eine entscheidende Rolle spielten.

Quelle: www.fossilien.de
Quelle: http://www.coseg.de/prod03.htm
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