Vertrag regelt flächenschonendes Ausgleichsmanagement

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Das Foto der Landschaftsagentur zeigt von linke: Nicole Büsing (Geschäftsführerin Landschaftsagentur Plus), Bodo Klimpel (Bürgermeister Stadt Haltern am See) und Daniela Glimm-Lükewille (Projektmanagement Regionale 2016).

Haltern. Bürgermeister Bodo Klimpel hat jetzt einen Rahmenvertrag über das Kompensationsmanagement für das Gebiet der Stadt Haltern am See abgeschlossen. Vertragspartner ist die Landschaftsagentur Plus GmbH mit Sitz auf Haus Vogelsang in Datteln, vertreten durch Nicole Büsing.

Beide Akteure setzen sich für einen 8.000 Hektar umfassenden Landschaftsraum „2Stromland“ zwischen Stever und Lippe ein. Charakterstärke des Projektes ist die grenzübergreifende Fokussierung der anliegenden Städte auf den gemeinsamen Landschaftsraum „2Stromland“ mit seinen interdisziplinären Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten. Die Landschaftsagentur Plus ist seit 2010 beratender Partner im Regionale-2016-Projekt.
Die Fachagentur organisiert für Bau- und Projektträger die gesetzlich notwendigen Kompensationsleistungen an Natur und Landschaft. Die Managementleistung reicht von der Flächenbereitstellung über die Planung und erfolgreiche Durchführung bis zur nachträglichen Betreuung und Sicherung der Kompensationsmaßnahmen durch naturschutzfachliche Stiftungen, wie zum Beispiel die Vogelsang-Stiftung.

Beide Akteure setzen sich für einen 8.000 Hektar umfassenden Landschaftsraum „2Stromland“ zwischen Stever und Lippe ein

Im Rahmen der Projektentwicklung „2Stromland“ wurde schnell deutlich, dass die Integration eines interkommunalen und damit gleichsam Kreis und Forstamt übergreifenden Kompensationsmanagements ein sinnvolles und strategisch wichtiges Steuerungsinstrument für eine Landschaftsentwicklung ist, die im Sinne einer Landschaft in Balance aktiv agieren will. Durch den Rahmenvertrag kann die Investitionskraft von Ausgleichserfordernissen flächenschonend gebündelt und zielgerichtet in Vorrangräume mit hohen ökologischen Potenzialen gesteuert werden.
Schon jetzt steht das Projekt im Rahmen der Regionale 2016 beispielhaft für eine erfolgreiche interkommunale Zusammenarbeit. Durch die gemeinsamen Landschaftsentwicklungsziele rücken die administrativen Grenzen mehr und mehr in den Hintergrund und der Natur- und Landschaftsraum mit seinen Potenzialen steht im Fokus. Der Grundstein für die gemeinsam angestrebte nachhaltige Entwicklung im „2Stromland“ ist hiermit gelegt. Zukünftig werden im Gleichklang Landwirtschaft, Auenlandschaften und Wälder die 8.000 ha große Gebietskulisse - das „2Stromland“ - prägen.
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