Mehrheit für einen gemeinsamen Schulstandort

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Haltern. Mit großer Mehrheit stimmte der Schul-, Sport- und Kulturausschuss dafür, bereits im Sommer 2016 einen gemeinsamen Schulstandort für die Martin-Luther- und Eichendorffgrundschule einzurichten. Die Politiker folgten damit dem Vorschlag der Verwaltung, diesen Grundschulverbund am Schulstandort Alte Ringstraße zu gründen.

Die Verwaltung begründet ihren Vorschlag damit, dass mit diesem Beschluss frühzeitig erhebliche finanzielle Mittel eingespart werden könnten und trotzdem beide Schulprofile und beide Konfessionsschulen erhalten blieben.
Diese Argumentation unterstützte auch Schulrätin Marita Wrocklage: „Ich halte dies für einen guten und aus pädagogischer Sicht tragfähigen Gedanken.“ Denn mit diesem Verbund der beiden Schulen würden nach ihrer Überzeugung die individuellen Schülerförderungen weiter verbessert werden, die angestrebte Dreizügigkeit erlaube zudem eine deutliche Steigerung der Fachlichkeit und auch Verbesserungen, wenn Vertretungen erforderlich würden.
Dass die jetzige Eichendorffschule der bessere Schulstandort für den Verbund ist, zeigte sich schon vor der Sitzung, als die Ausschussmitglieder beide Schulen besichtigten: So hat die deutlich ältere Martin-Luther-Schule keine Turnhalle, der Zustand des Eichendorff-Gebäudes ist erheblich besser. Dort müssen künftig in jedem Fall die alten Pavillons durch neue Module ersetzt werden.

Die Verwaltung versprach, alles zu unternehmen, dass auch der künftige gemeinsame OGS-Bereich dahingehend gestaltet werden kann, allen Ansprüchen – inklusive des zu erwartenden größeren Bedarfs – gerecht zu werden.
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