Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) zeichnet das St. Sixtus-Hospital aus

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Über die erfolgreiche Zertifizierung freut sich das Diabetesteam des St. Sixtus-Hospitals (v. l.: Karin Plogmaker, Oberarzt Fernando Repetto, Chefarzt Dr. Martin Presch, Petra Fimpeler.

„Klinik für Diabetespatienten geeignet“

Haltern. Das Team des St. Sixtus-Hospitals darf sich freuen: Ab sofort gilt das Halterner Krankenhaus als geeignet für Diabetes-Patienten. Jährlich werden etwa zwei Millionen Diabetespatienten in einer Klinik behandelt. Sie wollen sicher sein, dass ihre Grunderkrankung kompetent berücksichtigt wird, auch wenn sie sich etwa wegen eines Eingriffs an Hüfte oder Herz in eine Klinik begeben, die über keine diabetologische Fachabteilung verfügt.

Sie möchten sich darauf verlassen können, dass ihr Blutzuckerspiegel bedarfsgerecht überwacht wird, die Narkose auf ihre Diabetes-Erkrankung abgestellt ist oder Notfallequipment für den Fall einer Blutzucker-Entgleisung bereit steht. Diesen Patienten bietet die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) mit dem Zertifikat „Klinik für Diabetespatienten geeignet (DDG)“ ab sofort eine nützliche Orientierung: So hilft das Zertifikat Ärzten und Patienten bei der Wahl der richtigen Klinik. Als eine der ersten Einrichtungen in Deutschland hat die DDG die KKRN Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord GmbH an allen vier Klinik–Standorten, darunter auch das St. Sixtus-Hospital Haltern, zertifiziert.
Dr. Martin Presch, Chefarzt und Facharzt für Innere Medizin, Geriater, Diabetologe DDG, am St. Sixtus-Hospital, erklärt: „Wir haben an unserer Klinik ein routinemäßiges Screening auf erhöhte Glukosewerte. Bei jedem neu aufgenommenen Patienten wird sofort Blut abgenommen und die Blutzuckerwerte werden bestimmt.“

„Wir haben an unserer Klinik ein routinemäßiges Screening auf erhöhte Glukosewerte. Bei jedem neu aufgenommenen Patienten wird sofort Blut abgenommen und die Blutzuckerwerte werden bestimmt.“

Damit werden nicht nur die Diabetes-Patienten klar identifiziert, sondern auch die, deren Diabetes bislang unentdeckt geblieben ist. DDG-Präsident Professor Dr. med. Baptist Gallwitz bilanziert: „Die KKRN Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord GmbH mit vier Klinik -Standorten haben eine fächerübergreifende Diabetes-Kompetenz. Die standardisierten Abläufe sind vorbildlich. Das sind Kliniken, die die Nebendiagnose Diabetes ihrer Patienten ernst nehmen und bestmöglich berücksichtigen.“ Davon profitieren vor allem die Patienten. Denn ein gut eingestellter Diabetes trage dazu bei, die Komplikationen wie Nierenversagen, Lungenentzündung und Wundheilungsstörungen zu verhindern. Das St. Sixtus-Hospital darf den Titel „Klinik für Diabetespatienten geeignet (DDG)“ für drei Jahre tragen, danach muss es sich rezertifizieren lassen.
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Jutta Kiefer aus Wesel | 23.06.2017 | 08:28  
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