Suchtvorbeugung: Caritas sucht beim Heimatfest Gespräche mit jungen Menschen

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In Sachen Suchtvorbeugung unterwegs: Hartmut Giese (Suchtberater), Kirstin Damm (Fachdienstleitung Sucht), Joshua Damm, FSJ-ler Chiara Hütter, FSJ-ler Max Dietel und v.l.

Haltern am See. Der Caritasverband probierte in diesem Jahr neue Wege in der Suchtvorbeugung. Um Kontakt mit jungen Menschen zu bekommen und gesundheitsbewusste Impulse weitergeben zu können, wurden speziell fürs Heimatfest gebackene Laugenstangen der Bäckerei Wehren und alkoholfreie Cocktails angeboten. Hartmut Giese, Suchtberater, ging mit einem Bauchladen und reichlich Infomaterial übers Fest.

Neben dem Autoscooter war zudem ein Stand der Suchtberatung, bei dem seine Kollegin, Kirstin Damm, unterstützt von zwei FSJ-lern mit jungen Menschen in Kontakt kamen. „Gerade die kurzen, lockeren Gespräche beim Feiern“, so Giese, „haben eine hohe Effizienz. Die jungen Menschen sind über sich, das Feiern und den Alkoholkonsum verblüffend offen. Es gab viele interessierte Fragen.“ Knapp 100 Menschen nutzen die kostenlose Promillemessung. Manch einer kam mehrmals, um die Entwicklung über den Abend zu sehen. So kamen der Spaß, die eigene Verfassung und Verkehrstauglichkeit ins Blickfeld. Wenige männliche Gäste versuchten sich allerdings über den Promillewert zu brüsten. Insgesamt wurden am Freitagabend wohl über 200 Menschen erreicht. Eine gute Bilanz in der niedrigschwelligen Suchtvorbeugungsarbeit.
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