Umfangreiche Gleiserneuerung: Züge zwischen Haltern am See und Marl-Sinsen fallen aus

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Schnellumbauzug SUM 315 der DB Bahnbau Gruppe im Einsatz an einer Schnellfahrstrecke. Foto: DB

Haltern. Kurz vor Halbzeit der Sommerferien werden von Montag, 25. Juli ab 1 Uhr, durchgehend bis Donnerstag, 4. August um 4 Uhr, zwischen Haltern am See und Marl-Sinsen die Gleise auf einer Länge von über fünf Kilometern erneuert. Über 8.000 Schwellen und über 17.000 Tonnen Schotter werden ausgetauscht.

Zum Einsatz kommen Großbaumaschinen, unter anderem ein Schienenumbauzug. Mit diesen Arbeiten werden die Voraussetzungen für einen schnellen, zuverlässigen und pünktlichen Zugverkehr geschaffen. Die Deutsche Bahn investiert in diese Baumaßnahme rund 3,5 Millionen Euro.

Fahrplanänderungen im Überblick


Vom 25. Juli, 1 Uhr, durchgehend bis 4. August, 4 Uhr, sind die Gleise zwischen Haltern am See und Marl-Sinsen komplett gesperrt. Die Züge des Fernverkehrs (IC und EC) werden in dieser Zeit zwischen Münster und Gelsenkirchen in beiden Richtungen über Dortmund (ohne Halt) umgeleitet. Für diese Züge fällt der Halt in Recklinghausen aus. Durch die Umleitung verlängert sich die Fahrzeit um bis zu 15 Minuten. Einzelne Züge fahren daher bereits bis zu 15 Minuten vor der planmäßigen Abfahrtszeit vom Startbahnhof (Köln und Münster) ab. Im Regional- und S-Bahnverkehr fallen die Züge der Linien RE 2 (Münster – Düsseldorf) und RB 42 (Essen – Münster) jeweils in beiden Richtungen zwischen Haltern am See und Marl-Sinsen aus. Die S-Bahnen der Linie S 9 beginnen und enden in Gladbeck-West statt in Haltern am See. Somit gibt es einen Ausfall zwischen Gladbeck-West – Gelsenkirchen-Buer Nord und Haltern am See. Für alle ausfallenden Züge verkehren Ersatzweise Busse im Schienenersatzverkehr (SEV).

Online-Auskunftssysteme


Die Reisenden werden durch die Online-Auskunftssysteme und besondere Fahrplanaushänge über die Änderungen im Zugverkehr informiert. Weitere Informationen gibt es auch unter der Hotline 0180 6 464 006 (20 ct/Anruf a d Festnetz, Mobil max. 60 ct/Anruf) oder im Internet unter bauarbeiten.bahn.de/nrw. Besitzer von Mobiltelefonen stehen Informationen auch unter bauarbeiten.bahn.de/mobile zur Verfügung.
Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Die Deutsche Bahn wird den Baulärm auf das unbedingt notwendige Maß beschränken und bittet die Anwohner um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten. Die Reisenden werden für die Erschwernisse im Reisezugverkehr um Verständnis gebeten.
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