Wissenswertes zur Geschichte der Stadt Haltern

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Das Cover des Werkes zeigt Heinrich II. zwischen zwei Bischöfen im Seeoner Pontifikale.

Stadtarchivar Gregor Husmann erstellt 69-seitige Broschüre zur Stadtbildung im mittelalterlichen Haltern.

Haltern blickt auf eine lange, bewegte, mehr als 2000-jährige Geschichte zurück. Seit 1169 war die Stadt bischöflicher Amtshof. Im Jahre 1289 erhielt sie ihre Stadtrechte durch den Bischof von Münster.

Im Jahr 2014 feierte Haltern sein 725-jähriges Bestehen. Eine Schenkung aus dem Jahre 1017 aber macht deutlich, dass Haltern als Siedlungsverband bereits vor 1000 Jahren in den Quellen erwähnt worden ist. Stadtarchivar Gregor Husmann hat zur Stadtbildung des mittelalterlichen Halterns zahlreiche Dokumente zusammengetragen und daraus ein 69-seitiges Werk erstellt, das nun über die Stadtagentur zu beziehen ist.

In seinem Werk “Stadtbildung im mittelalterlichen Haltern“ behandelt Husmann von der prädestinierten Lage Halterns an der Lippe und der damit verbundenen Brückenfunktion, über die Verleihung der Stadtrechte bis hin zur Entwicklung als Marktstandort und Pilgerstätte die bewegte Entwicklungsgeschichte der Stadt.

Anlass für die Veröffentlichung war für Husmann eine Schenkung, die Haltern fast 300 Jahre vor der Stadtrechtsverleihung zum ersten Mal in den schriftlichen Quellen erscheinen ließ. “Aus dem damaligen Dorf oder besser gesagt Siedlungsverband Haltern nahm im Jahre 1017, also vor exakt 1000 Jahren, niemand geringerer als der mittelalterliche Herrscher, König und Kaiser des ostfränkisch–deutschen Reiches, Heinrich II., diese Schenkung von Gütern für den Bischof von Paderborn vor,“ heißt es in der Einleitung.

Alle geschichtsinteressierten Heimatfreunde können das Heft für 3,50 Euro in der Stadtagentur Haltern erwerben.
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