Großes Regattawochenende beim Stausee-Festival

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Im Zuge des Stausee Festivals fanden, vom Segelclub Prinzensteg organisiert und ausgerichtet, auf zwei Regattabahnen spannende Wettfahrten statt.
 

Haltern. Im Zuge des Stausee Festivals fanden, vom Segelclub Prinzensteg organisiert und ausgerichtet, auf zwei Regattabahnen spannende Wettfahrten statt. Am Samstag wurden die Segler mit tollem Segelwetter belohnt, so dass in allen Klassen jeweils 4 Wettfahrten ausgetragen werden konnten. Am Sonntag standen somit nur noch jeweils 2 Wettfahrten an. Die Sonne lachte zwar immer noch, aber der Wind wollte leider nicht mehr so recht mitspielen. Böen, Dreher, ... Stausee typisch eben.

Dies führte dazu, dass sich so mancher Segler gerade noch als sicherer Sieger mit großem Vorsprung wähnte, nur um kurz darauf wieder mitten im Feld zu liegen.
Auf der Bahn 1 im Bereich des Strandes wurde in den Klassen Ausgleicher Jolle und im Jüngstenboot Optimist gestartet. Diese Jugendregatta war als "Sailathlon" gestaltet, hierbei wurde jeweils die erste Wettfahrt am Samstag und Sonntag mit einem Le Mans Start vom Strand aus begonnen. Es galt zuerst einen Parcours mit Sprint, Sackhüpfen, und unterkrabbeln eines Hindernis zu bewältigt. Wer dann noch in einen Eimer getroffen hatte durfte starten. Die Optis haben einen direkten Strandstart gemacht. Die Jugendlichen mußten erst zu ihren Booten schwimmen, klar machen und los segeln.

Böen, Dreher, ... Stausee typisch eben


Bei den Ausgleicher Jolle - hier fahren mittels Zeitgutschriften unterschiedliche Boote gemeinsam um die Wette - gewann Marc Hofschneider vom Segel-Club Stevertalsperre vor Joshua Szepan vom Segelclub Prinzensteg auf Platz zwei und Tristan Schäfer vom Segelclub Haltern auf Platz drei.
Bei den Optimisten, bei denen drei Kinder ihre allererste Regatta bestritten, gewann Lena Abendroth vom Segelclub Prinzensteg vor Larson Schütze ebenfalls vom Segelclub Prinzensteg und Yannick Hofschneider vom Segel-Club Stevertalsperre. Auf der Bahn 2 weiter rechts vom Strandbad kämpften unter der Wettfahrtleitung von Rolf Derer 11 J22-Crews um den German Inshore Pokal und 15 Dyas-Crews um den DYASPrinzen- Cup. Erfreulicherweise kamen auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Crews aus ganz Deutschland, sogar mit Mitseglern aus Frankreich, an den Start, um an den beiden Ranglistenregatten und den offenen Landesmeisterschaften des SVNRW teilzunehmen.
Bei den J22 siegten, wie bereits im Vorjahr, Reiner Brockerhoff, Charles Michaux und Christophe Declerque vom Duisburger-Yacht-Club vor den Lokalmatadoren Hardy Kleinefeld, Christian Raschke und Gunnar Goronzi vom Segelclub Prinzensteg. Dritter wurden Christian Fliegel, Matthias Staud und Wolfgang Mayer von der Hansa-Segel- Kameradschaft Rhein-Neckar. Familie Lötzbeyer vom Segelclub Prinzensteg segelte auf Platz 6, Peter Hillebrand mit seiner Crew Thomas Fuhrmann und Tim Lewandowski vom Segelclub Westfalen auf Platz 10.

Nonnensegeln als Anerkennung der caritativen Arbeit


Bei den Dyas siegte Jörg Stransky souverän mit seiner Vorschoterin Silke Stransky vom Yacht Club Rursee vor Jens und Sylvia Leicher vom Yacht-Club Rhein-Mosel auf Platz 2 und Michael Weber und Conny Huiskens vom Yacht-Club Rhein-Mosel auf Platz 3. Annika und Pia Ellerbrock vom Segelclub Prizensteg belegten Platz 9 vor ihren Vereinskollegen Klaus Torner und Uli Lippmann auf Platz 10. Platz 12 belegten Timon Beuers und Uli Schmidt-Döpper vom Segelclub Haltern am See vor Werner Anders und Martin Tochtrup bzw. Hubert Nelke vom Segelclub Westfalen.
Neben den Regatten fand am Freitag das traditionelle "Nonnensegeln" als Anerkennung der caritativen Arbeit der Altenpflegerinnen statt, die wohl einen heißen Draht zu Petrus besaßen. Am Sonntag waren 5 Schiffe beim Schnuppersegeln im Einsatz, das von den Besuchern des Familientags am Strandbad sehr gut angenommen wurde.
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