Rad-Touristik-Fahrt: 2000 Reifen auf der Bahn

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Haltern. Auf die Pedale, fertig, los: Der ATV Haltern hatte am Sonntag zur großen Rad-Touristik-Fahrt geladen. Bei bestem Wetter rollten am Sonntag rund 1000 Drahtesel an den Start.

Auch wenn es bei dem langen Winter nicht allgemein aufgefallen ist, so hat die Radsportsaison doch bereits seit März begonnen. Um nicht nur Leistungsfahrern, sondern auch Freizeitradlern eine schöne Tour bieten zu können, bietet die Radsportabteilung des ATV seit vielen Jahren die Rad-Touristik-Fahrt an. "Begonnen hat es 1984 mit unserer Herbsttour", erklärt ein "alter Hase" des Vereines. Seinen Namen möchte der bescheidene Senior nicht in der Zeitung lesen: "Sonst denken die jungen Leute noch, der Alte mischt sich immer noch ein", schmunzelt er.

Im enganliegenden Tour-de-France-Outfit

Doch es sind nicht nur die jungen und ganz jungen Menschen, die sich für den Zweiradsport begeistern: Auch fitte Senioren rollten am Sonntag an den Start, manche gar im modernsten Sportlerdress. Für die Männer und Frauen im enganliegenden Tour-de-France-Outfit stellte auch die größte der angebotenen Touren keine besondere Herausforderung dar: Rund 110 Kilometer lang führte sie ihr Weg über Holtwick, Lippramsdorf, Wulfen und Reken bis nach Heiden und Südlohn, bevor es wieder zurück nach Haltern ging. In etwa dreieinhalb Stunden hatten die Pedaleros diese Aufgabe bewältigt.

Helfer boten Erfrischungen, Obst und Süßigkeiten an

Wer es etwas kürzer mochte oder sich etwas mehr Zeit für die schöne Landschaft nehmen wollte, wählte entweder die 27, die 51 oder 71 Kilometer langen Strecken. "Das Wetter entschädigt richtig für die nassen Veranstaltungen im letzten Jahr", freute sich der ATV-Veteran, der mit rund 45 Mitstreitern für die Versorgung der Radler im Einsatz war. An verschiedenen Stellen boten die Helfer Erfrischungen, Obst und Süßigkeiten an, die auch gerne angenommen wurden.

Belohnt wurden sie mit vielen lächelnden Gesichtern, denn das war der eigentliche Kern der Veranstaltung: Nicht unbedingt die schnellsten Rundenzeiten, sondern die Freude an der gemeinsamen Bewegung standen im Mittelpunkt der Rad-Touristik-Fahrt.
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