Segeljugend eröffnet Regattasaison auf dem Halterner Stausee

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Ein Blick auf Regattafeld und Prahm. Vom Prahm aus starten und überwachen der Wettfahrtleiter und seine Crew die Läufe (Foto: R.Sdunek)
 

Segel-Club Stevertalsperre richtete 6. Auflage des Stevertaler Varus Cup am 1./2. April aus.

Knapp dreißig junge Segler aus ganz Nordrhein-Westfalen nahmen am Wochenende an der ersten Regatta dieser Saison teil, um ihre Leistungen zu messen. Dabei traten drei heimische Jugendliche gegen die Konkurrenz aus aus dem Münsterland, dem Sauerland, dem Bergischen, dem Rheinland und dem Ruhrgebiet an. Erstmals mit von der Partie auch der ‚Yacht-Club Lister am Biggesee‘, der gleich sechs Jugendliche ins Rennen schickte.

Aufbauen und Segeln bei frühlingshaften Temperaturen...

Erstmals seit Bestehen des Stevertaler Varus Cup herrschten keine winterlichen Temperaturen, sondern es versprach ein schönes Wochenende zu werden. So startete der Samstag Morgen schon mit milden Temperaturen und einem angenehmen Wind und machte allen Beteiligten richtig Lust auf die anstehenden Wettfahrten und die Kinder gingen enthusiastisch an den Start.

Wettfahrtleiter Oliver Drees hatte bei mittlerem Wind aus West-Südwest einen Dreieckskurs gewählt, den die jungen Segler je Wettfahrt ein bis anderthalb mal zu absolvieren hatten. Da für den Sonntag sehr wenig Wind vorhergesagt wurde, ließ die Wettfahrtleitung am Samstag direkt drei Wettfahrten austragen. Sie verliefen problemlos, aber hochspannend, da sich die Segler nichts schenkten und alle um einen guten Platz kämpften. Mit dabei waren schon erfahrene Segler von bis zu 13 Jahren, aber auch noch recht unerfahrene, junge Segler, die nicht weniger Ehrgeiz mitbrachten. Drei Wettfahrten direkt nacheinander verlangen den jungen Seglern körperlich wie auch geistig unheimlich viel ab, so waren alle froh, als es nach dem dritten Lauf endlich zurück an Land, zu den Duschen und dem Abendbuffet ging.

Bunter Abend für die Segeljungend und die begleitenden Eltern

Mit den schon traditionell beim Varus Cup angebotenen Burgern und Pommes für die jüngeren Gäste sowie Gegrilltem und Salaten für die Eltern hat das Festkomittee des SCST wieder mal für eine Top-Verpflegung gesorgt. So machte das Fachsimpeln aller kleinen und großen Gäste mit vollem Bauch noch viel mehr Spaß. Schon zu diesem Zeitpunkt waren sich die Gäste darin einig, alleine wegen des guten Essens auch im nächsten Jahr wieder anzutreten.

Abschluss der Regatta folgte am Sonntag

Wie erwartet, hielt der Sonntag nur wenig Wind bereit. Pünktlich vor dem Start frischte der Wind etwas auf und so nutzte der Regattaleiter die Chance und ließ die Jugendlichen ins Regattagebiet segeln, um die letzte noch ausstehende Wettfahrt durchzuführen, bevor der Wind wieder einschlief. Dieser letzte Lauf musste dann aber doch verkürzt werden, da der Wind während der Wettfahrt immer weiter nachließ. Die Wettfahrt verfestigte weitestgehend die am Vortag ersegelten Plätze und die Segler wie auch die Eltern an Land hatten zu diesem Zeitpunkt schon eine Vorstellung davon, wie die Platzierungen in etwa aussehen würden....

Dem Segeln folgen Grußworte und die Siegerehrung

Es waren vier höchst spannende Wettfahrten, die trotz ihrer günstigen Bedingungen den Seglern einiges abverlangt hatten. Nach dem Errechnen der endgültigen Ergebnisliste läutete die Glocke zur Siegerehrung. Reinhard Sdunek, 1. Vorsitzender des SCST, fasste sich in seiner Ansprache sehr kurz, schließlich waren die Kinder – und die Eltern nicht weniger – zu aufgeregt, um sich lange Ansprachen anzuhören. Dennoch gab es erst mal einen kräftigen Applaus von den Eltern und Seglern als Dankeschön für das Team auf dem Prahm um Wettfahrtleiter Drees und natürlich den Helfern des DLRG, die während der Wettfahrten stets alles im Blick hatten und in hektischen Situationen immer schnell vor Ort waren, damit die Kinder auf dem Wasser sicher waren und sich die Eltern an Land auch sicher fühlen konnten.

Nach den insgesamt vier durchgeführten Läufen konnte Linus Heiny vom Segelclub Hansa Münster als Gesamtsieger einen tollen Wanderpokal in Form eines Modelbootes in Empfang nehmen. Auf den zweiten Rang segelte sich Bennet Dinter vom Essener Turn- und Fechtclub. Den dritten Platz erreichte Caspar Schneider vom Yacht-Club-Lister am Biggesee. Sebastian Unewisse vom SC Hansa Münster bekam als „Held vom Mittelfed“ einen Sextanten als Wanderpokal. Benedikt Thewes (Seglergemeinschaft Hörstel), der als „Feldjäger“ das gesamte Regattafeld vor sich hergetrieben hatte, konnte ebenfalls einen Wanderpokal mit nach Hause nehmen. Als Halterner Segler erreichten Sven Steinkamp (SCH) den 11. Platz, Jesper Schütze (SCPs) den 16. Platz und Felix Wilm (SCW) 21. Platz. Allen Teilnehmern an dieser Stelle noch einmal herzlichen Glückwunsch zum ersegelten Ergebnis!

Ein paar abschließende Worte...

Besten Dank wie immer auch der Stadt Haltern und der Gelsenwasser AG. Dann natürlich dem Wassersportladen am Kemnader See für seine großzügigen Spenden.

Weitere Infos gibt es unter http://www.scst-haltern.de
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