Wenig Wind aber umso höhere Motivation bei der 3. Auflage des Stevertaler Varus Cup

Samstag Mittag, Alle warten auf den Wind | Foto: R. Sdunek
5Bilder
  • Samstag Mittag, Alle warten auf den Wind
  • Foto: R. Sdunek
  • hochgeladen von Anke Engler

Am ersten April Wochenende fand zum dritten mal die Opti Regatta des Segel-Club Stevertalsperre statt

Vierzig junge Segler aus ganz Nordrhein-Westfalen traten am Wochenende an, um ihre Leistungen zu messen: sie kamen aus dem Münsterland, aus dem Bergischen, aus dem Rheinland und dem Ruhrgebiet. Aus Haltern selbst gingen zehn Segler an den Start, davon alleine fünf vom SCST.

Die Tücken des Outdoor-Sports...
Schon als Samstag Morgen die ersten jungen Segler eintrafen, konnte man erahnen, dass der Tag nur wenig Wind bringen würde. Es war zwar nicht so lausig kalt wie in den Vorjahren, aber ohne Wind lässt es sich nun mal schlecht segeln. So mussten die Jugendlichen erst mal zwei Stunden darauf warten, dass es wenigstens ein wenig Wind gab. Um 15 Uhr konnte endlich der erste Start vorgenommen werden. Aber das Glück war nur von kurzer Dauer: nachdem die erste Hälfte der Wettfahrt durchgeführt wurde, musste das Rennen leider abgebrochen werden, da der Wind nun völlig eingeschlafen war.
Wer sich für eine Regatta meldet, der will auch seine Wettfahrten segeln - insbesondere da der Stevertaler Varus Cup eine der ersten Regatten der Saison und auch die erste Regatta nach der langen Winterpause auf dem Halterner Stausee ist. So ist es nicht verwunderlich, dass die Jugendlichen recht enttäuscht zurück an Land kamen. Nur gut, dass Essen über Einiges hinweg tröstet....

Rahmenprogramm für alle Teilnehmer und Begleitpersonen
Wer vom Wasser kommt, hat erfahrungsgemäß eine gute Stärkung nötig. So sorgte das Festkomittee des SCST wieder mal für einen gelungenen Abend. Das Fachsimpeln aller kleinen und großen Gäste macht mit vollem Bauch noch viel mehr Spaß, da kamen die selbstgemachten Hamburger mit Pommes Frites für die Jugendlichen oder Bratwürstchen und Salate also gerade recht. Alle waren sich einig, dass Haltern schon wegen der guten Verpflegung stets eine Reise wert ist.

Der Sonntag entschädigte für den lauen Samstag
Der Sonntag machte schon zu Beginn einen deutlich besseren Eindruck. Und so begannen die Jugendlichen am frühen Morgen ihre Boote klarzumachen, damit pünktlich um elf Uhr die erste Wettfahrt beginnen konnte. Um als Ranglistenregatta zu gelten, braucht es immer drei Wettfahrten, folglich musste am Sonntag das nachgeholt werden, was der Samstag verhindert hatte. Drei Wettfahrten standen nun auf dem Programm und tapfer nahmen alle Jugendlichen diese Herausforderung an, obwohl Regattensegeln sowohl körperlich als auch geistig eine große Anstrengung darstellen.

Dem Segeln folgen Grußworte und die Siegerehrung
Es waren drei spannende Wettfahrten, weil die Platzierungen von Rennen zu Rennen immer ganz andere waren und somit nicht auf Anhieb errechnet werden konnte, wer wohl der Gesamtsieger würde. Nach Abschluss der Wettfahrten wurden schließlich alle Ergebnisse zusammengefasst und das Gesamtergebnis ermittelt. Bei seiner Ansprache fasste sich Reinhard Sdunek, 1. Vorsitzender des SCST, dann auch bewusst kurz: dass alle Teilnehmer ungeduldig auf die Ergebnisse warteten, war einfach nicht zu übersehen.

Nach den drei durchgeführten Läufen konnte Christoph Möhring vom Segelclub Hansa Münster (SHM) als Gesamtsieger einen tollen Wanderpokal in Form eines Modelbootes in Empfang nehmen. Auf den zweiten Rang segelte sich Marc Hofschneider vom SCST und war somit auch der beste Halterner Segler. Den dritten Platz erreichte Michael Meier vom Duisburger Yacht-Club; Ben Plaumann (Segelcub Haltern) bekam als „Held vom Mittelfed“ einen Sextanten als Wanderpokal. Lean Hohenlöchter (SHM), der als „Feldjäger“ das gesamte Regattafeld vor sich hergetrieben hatte, konnte ebenfalls einen Wanderpokal mit nach Hause nehmen. Und schließlich gab es noch einen besonderen Pokal für den jüngsten Segler: mit knapp neun Jahren hat Jesper Achenbach (Yachtclub Münster) auch ganz tapfer durchgehalten. Allen Teilnehmern an dieser Stelle noch einmal herzlichen Glückwunsch zum ersegelten Ergebnis!

Danke an alle Helfer!
Besten Dank wie immer dem Festkommittee des SCST, der Stadt Haltern und der Gelsenwasser AG. Dann natürlich dem Wassersportladen am Kemnader See für seine großzügigen Spenden. Aber auch der Wettfahrtleitung und besonders den „Jungs und Mädels vom DLRG“, ohne die die Regatta nicht hätte stattfinden können.

Detailergebnisse, Fotos und weitere Infos zum Verein gibt es unter http://www.scst-haltern.de

Autor:

Anke Engler aus Haltern

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Folgen Sie diesem Profil als Erste/r

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.