Hullerner haben neuen König

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Das alte Königspaar: Michael I Uphues und Maria V Brüing (2. u. 3. v.l.) und der Hof.

Schützenkönigspaar Ludger I Stüer und Christa II Bermann regiert für die kommenden zwei Jahre die Hullerner.

Was das Wetter anging, hatten die Hullerner Schützen in diesem Jahr schon “den Vogel abgeschossen“ bevor es überhaupt zum eigentlichen Schießen an die Stange ging. Bestes Sportwetter lockte nach dem Dauerregen der vergangenen Tage zahlreiche Schützenfestbesucher auf den Sportplatz am Stever-Stadion.

Hier wartete am Samstagnachmittag der hölzerne Vogel “Mima von de Öff“ in neuneinhalb Metern Höhe auf den Einmarsch der Schützen. Als noch amtierender König zielte Michael I Uphues als erster auf das edle Tier. Der Schuss konnte dem Vogel noch nicht viel anhaben. Auch Bürgermeister Bodo Klimpel, der als zweiter an der Reihe war, lies es noch nicht so wirklich krachen. Fast drei Stunden hielt der Vogel sich tapfer auf seinem Platz. Erst um Punkt 18:48 Uhr fiel Mima (benannt nach dem alten Königspaar Michael und Maria) mit dem 479. Schuss von der Stange.

Ludger Stüer war der Schütze und somit neuer König in Hullern. Zuvor hatte Werner Tiedemann sich die Krone gesichert. Willi Bonberg, Hauptfeldwebel der Grenadiere, schoss den linken Flügel herunter. Den rechten Flügel und den Apfel holte sich Leutnant Carsten Schwalvenberg. “Es war ein fairer Kampf zwischen den fünf Anwärtern. Ein spannendes Vogelschießen und ein wirklich rundum gelungener Tag,“ freute sich Georg Bäther, zweiter Schriftführer des Heimat- und Schützenvereins Hullern e.V. und Chronist des Vogelschießens. Derselben Meinung waren auch die vielen Gäste des Schützenfestes. Drei Tage lang heißt es in Hullern "Gut Schuß".
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