Stadt übernimmt Ausfallbürgschaft - Grünes Licht für den Bürgerbus

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Haltern. Eine weitere Hürde ist gemeistert, um in Haltern am See einen Bürgerbusbetrieb zu etablieren. Denn der Bau- und Verkehrsausschuss hat jetzt einstimmig dafür gestimmt, dass die Stadt eine Ausfallbürgschaft für mögliche Defizite übernehmen würde.

Zudem spendeten Politik und Verwaltung den engagierten Bürgerinnen und Bürgern, ganz besonders dem Seniorenbeirat, ein dickes Dankeschön für die seit langer Zeit geleisteten Vorarbeiten. Gerade für ältere Menschen, aber auch für Jugendliche, sei die Einrichtung des Bürgerbusses sehr wichtig, um mobiler zu werden. Die bisherigen Pläne sehen vor, dass in Haltern-Mitte drei Linien fahren, die allesamt am Kärntner Platz halten. Derzeit plant die Vestische darüber hinaus, ein neues Gesamtpaket zu schnüren, nachdem die Busse aus allen Ortsteilen an diesem Knotenpunkt halten.
So können dann auch die Hullerner Bürgerinnen und Bürger zunächst mit dem Bus der Vestischen, der wahrscheinlich auch wieder im Stundentakt fahren soll, zum Kärntner Platz fahren und dann mit dem Bürgerbus an zahlreiche Stellen zu fahren, um so zum Friedhof, Einkaufen oder auch zu Ärzten zu gelangen. „Dies ist ein optimaler Start für die Menschen in allen Ortsteilen“, freut sich Baudezernent Wolfgang Kiski.

Wenn auch der Rat am 16. Juni grünes Licht gibt, soll der Bürgerbusverein bald gegründet werden. Dann sollen auch die genauen Verläufe der Linien festgelegt werden, so dass auch jetzt noch Vorschläge dafür möglich sind. Schon jetzt stehen zahlreiche Freiwillige bereit, die die Bürgerbusse künftig fahren wollen oder auch im Vorstand mitarbeiten möchten. Auch dieses Engagement lobte der Ausschuss ausdrücklich.
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