"Niederrheinischer Radwandertag"-Spezial mit der Männersportgruppe des SV Brünen

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Radwandertag am Niederrhein? Dafür brauchen wir keinen Niederrhein Tourismus und keinen Landrat. Wir haben doch Hermann und Wilfried! Die beiden lotsten uns dieses Mal quer durch die westlichen Ausläufer des Dammerwalds und die Lippeauen bis zum Flugplatz "Schwarze Heide" in Kirchhellen.

Bei leicht schwüler Witterung starteten wir Brüner Pedalritter am örtlichen Marktplatz. Zwei Wermutstropfen waren zu verdauen: 1) Wir waren nur Sechs - noch einer weniger als bei der ebenfalls schon schwach besetzten 2016er Tour. 2) Mir fehlte meine Tourkluft: das rote Polohemd der Männersportgruppe. Schon seit Monaten kann ich's nicht mehr finden - so'n Mist!

Vorbei am Otto-Pankok-Museum Haus Esselt ging's zunächst Richtung Dämmerwald, den wir aber links liegen ließen, um unser erstes Pausenziel anzusteuern: die neue Windkraftanlage in der Nachbarschaft des Lühlerheims. Schon bald fuhren wir weiter zur Schleusenstation des Wesel-Datteln-Kanals. Gut durchgeschwitzt verzehrten wir am Südufer ein Partyfässchen Helles, Frikos und Schinkenwürste. Dann ging's weiter Richtung Drevenack (Lippeüberquerung) und am Ortsrand von Hünxe vorbei Richtung Schwarze Heide.

Am Flugplatz angekommen, trafen wir als erstes zwei Brüner Köppe, nämlich Frank Lanzen und seinen Papa, die mit ihren Porsche-Treckern auf dem Weg zu einem Oldtimertreffen waren. Wenig später wirkte die erste von zwei Kellnerinnen auf der Außenterrasse der Flupplatz-Gaststätte ein wenig genervt, als sie und bedienen musste. Aber ich glaube, es lag - trotz des spürbar steigenden Promillepegels - nicht an uns! ;)

Auf dem Rückweg belohnten uns zwei Gegebenheiten für die Mühen der zum Teil mühsamen Hinfahrt: Es ging über weite Strecken bergab und eine gnädige Nachmittagsbewölkung hatte die letzte Schwüle vertrieben.
Eine echte Überraschung erwartete uns dann in Krudenburg: Die Gaststätte zum Schwan hat sich zum lebhaften Treff für Radtouristen und Jungvolk aus der Umgebung gemausert. Nicht gerade der übliche Werdegang einer (der letzten verbleibenden) Traditionskneipe/n im Ort, aber absolut positiv! Wir hatten jedenfalls mächtig Spaß und starteten erst ein volles Stündchen später die letzte Etappe bis zu unserem Wohndorf.

In Brünen trafen wir auf pralles Gemeindeleben am Marktplatz und auf dem Kirchengelände: Das Weinfest lief gerade auf Hochtouren. Doch nach knapp 60 Strampelkilometern war uns nicht mehr nach Feiern zumute. Wilfried, unser Wahlhamminkelner, hatte uns bereits zwei Kilometer vorher verlassen und auch der Rest der Truppe zeigte sich überwiegend erschöpft.

Unterm Strich endete am Abend eine wiederum schöne MSG-Radtour, die schon jetzt auf eine baldige Wiederholung hoffen lässt. Schaut Euch die Bilder an - sie machen Bock auf mehr!
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