Charlotte Quik unterwegs im Weseler Ehrenamt: „Bessere Rahmenbedingungen für diese Säule der Gesellschaft!“

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Es gibt sie, die Engagierten. Wo andere zusehen, packen sie an: die vielen Ehrenamtler. CDU-Landtagskandidatin Charlotte Quik informierte sich nun bei Weseler Ehrenamtlern über deren wichtiges Engagement. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der CDU Wesel, Sebastian Hense, nahm Charlotte Quik an einem Dienstabend der Bereitschaft des Ortsvereins Wesel e. V. des Deutschen Roten Kreuzes teil, an dem die Wartung des Betreuungsanhängers im Mittelpunkt stand. Im Gespräch mit dem stv. DRK-Ortsvereinsvorsitzenden Rainer Keller und Schatzmeisterin Marlies Fey sammelte die Landtagskandidatin viele Erkenntnisse rund um das wichtige Engagement so vieler Bürgerinnen und Bürger in der Region.

Beim Löschzug 3 der Freiwilligen Feuerwehr Wesel in Obrighoven-Lackhausen begleitete Charlotte Quik dann einen Sonderdienst im Rahmen des Ranzentages, beobachtete eine Übung der Jugendfeuerwehr und fuhr im Mannschaftswagen mit. Auch im Gespräch mit Löschzugführer Michael Gossen gewann die junge CDU-Politikerin einen Eindruck über die Probleme, mit denen die Ehrenamtler zu kämpfen haben.

„Ich bin tief beeindruckt vom breiten Aufgabenspektrum, dem Können und dem Engagement der Ehrenamtlichen sowie der Verantwortung, die sie tragen. Das Ehrenamt ist eine unverzichtbare Säule unserer Gesellschaft.“ Doch es bedürfe noch vieler Problemlösungen, betont Charlotte Quik. „Die Politik muss gute Rahmenbedingungen schaffen und möglichst alle Steine aus dem Weg räumen.“ Das Ehrenamt übernehme staatliche Aufgaben. „Sollte das hauptamtlich erledigt werden, wäre das nicht bezahlbar. Aber: Katastrophenschutz gibt es nicht zum Nulltarif!“ Oft lasse die materielle und finanzielle Ausstattung zu wünschen übrig.

„Ein weiteres Problem: Arbeitgeber sind ehrenamtlichem Engagement gegenüber leider nicht immer positiv eingestellt. Hier muss die Politik ansetzen und auch Bürokratie abbauen. Es kann nicht sein, dass beispielsweise Anträge auf Lohnfortzahlung so kompliziert zu stellen sind, dass oftmals darauf verzichtet wird.“ Denn genau das trage zur negativen Einstellung der Arbeitgeber bei.

Dazu prangert Landtagskandidatin Charlotte Quik auch die mangelnde Wertschätzung von Teilen der Gesellschaft für Ehrenamtler an: „Ob Respektlosigkeit gegenüber Einsatzkräften, das Gaffer-Problem oder die schwere Nachwuchs-Rekrutierung: Es ist Zeit, das Ehrenamt besser zu unterstützen. Dafür will ich mich einsetzen. NRW kann auch hier mehr!“
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