Gemeinschaft, Bewegung, Integration: das Graffiti-Projekt der Gesamtschule Hamminkeln

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Mit Spaß bei der Sache ... (Foto: privat)

Zwölf Schülerinnen und Schüler aus dem 5. und 6. Schuljahr beschäftigen sich seit den Sommerferien mit dem spannenden Thema Graffiti im Hinblick auf Gestaltung der Gesamtschul-Mensa und dem thematischen Hintergrund Integration".

Unterstützt wird die Aktion durch den professionellen Graffitikünstler Michael Verhöven, gefördert wird das Projekt aus dem Programm "NRW hält zusammen" in Zusammenarbeit mit dem Rotary Club Lippe lssel und in Abstimmung mit der Flüchtlingshilfe Hamminkeln und der Stadt Hamminkeln.

Zunächst haben sich die Schüler mit den Grundlagen und den Kriterien des Graffiti beschäftigt und erste eigene Entwürfe auf Papier dazu angelegt. Da die Örtlichkeit der Gestaltungen unsere Schulmensa darstellt und die Aktion vor dem thematischen Hintergrundthema "Integration" erfolgen sollte, entwarfen die Schüler vielfach Graffitis mit "vermenschlichten Früchten". Bei den Beratungen für ein gemeinsames Motiv, auf das man sich einigen musste, standen Stichworte wie Bewegung und Gemeinsamkeit im Vordergrund.

Da Graffitimotive Schriftzüge (Styles) in englischer Sprache darstellen als auch vor dem Hintergrund der völkerverbindenden Weltsprache Englisch, kreierten sie den Slogan "LET'S MOVE TOGETHER". Stellvertretend für die Bewegung der Flüchtlinge in Form der Flucht und der hiesigen Bevölkerung in Form der Integration stehen je eine vermenschlichte Banane und Erdbeere, die sich gegenseitig die Hände klatschen ("Give me five!").

"Ein weiteres tolles und außergewöhnliches Beispiel jugendliche Flüchtlinge in die Gesamtschule Hamminkeln spielerisch zu integrieren", so Rotary Präsident Bernd Romanski.

Dieses Motiv befindet sich auf einer 7,80 x 2,30 Meter großen Wand im größten Raum der Mensa. Auf der gegenüberliegenden Wand Richtung Essensausgabe soll ein Graffiti mit einer vermenschlichten Ananas entstehen, die mit einer Sprechblase versehen werden soll. Auch dazu haben die Schüler Entwürfe gestaltet. "Auf die Sprechbotschaft müssen wir unss noch einigen", so künstlerische Koordinatorin Ursula Meyer. So kommt es zu einer "ganzheitlichen künstlerischen Kommunikation" zwischen beiden Motiven im Hauptraum der Mensa.

Daneben unterstützt diese erfolgreiche Kooperation aus der Flüchtlingshilfe Hamminkeln, der Stadt Hamminkeln und dem Rotary Club Lippe-Issel weitere erfolgversprechende Integrationsprojekte wie zum Beispiel die Kommunikationsförderung mit Hilfe von verschiedensprachigen Sprachbegleitern, einer integrativen Film-AG und der Übernahme der Kosten für Übungsleiter und Sportmaterialien.
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