Nicht allen Bürgern gefällt der geplante Bau einer Flüchtlingsunterkunft am Kleeacker in Hamminkeln

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Um diesen Bolzplatz am Kleeacker geht's!

Bis zu 3 Millionen Euro will die Stadt Hamminkeln ausgeben, um drei neue Unterkünfte für Asylbewerber zu errichten: Eine in Dingden (Ringstraße), eine in Hamminkeln (alter Sportplatz) und eine in Mehrhoog (Handwerkerstraße).

Als Standort in Hamminkeln-Stadt ist der Bolzplatz zwischen Hallenbad und dem relativ jungen Wohngebiet am südlichen Ortsrand anvisiert. 35 bis maximal 50 Flüchtlinge sollen einziehen können, nachdem das zweigeschossige Gebäude im Hollandstil eventuell zum Herbst hin fertiggestellt ist. Eine sportliche Ansage, denn Baubeginn ist laut Auskunft von Bürgermeister Holger Schlierf „vorraussichtlich nach den Sommerferien“.

Insgesamt seien 38 mögliche Standorte untersucht worden, bevor man sich auf das Projekt nahe des Sportzentrums konzenrtrierte.

Ob und in welchem Maße es bei Hamminkelns Bürgern Unzufriedenheit bezüglich des Ansiedlungsprojekts gibt, wird sich bei der Infoveranstaltung heute Abend im Rathaus zeigen: Dort wollen die zuständigen Verwaltungsvertreter anfallende Fragen beantworten und sich die Nöte der betroffenen Anwohner anhören.

Im Vorfeld dieser Versammlung hatte es einige deftige Irritationen gegeben, nachdem aus dem Umfeld der Nachbarschaften am Kleeacker und an der Neuhardenbergstraße einiger Unmut über den Bauplatz für die Asylunterkunft bekannt wurde.
Daraufhin wurden - vor allem im Sozialen Netzwerk facebook - schnell Stimmen laut, die den Nachbarn eine fremdenfeindliche Haltung unterschieben wollten. Dies weisen die Anwohner jedoch weit von sich.

Holger Schlierf betont, dass bei der heutigen öffentlichen Sitzung um 16 Uhr im Rathaus „nur Fragen zur Planung gestellt werden“ können.
Antworten gab es bei einer eilig einberufenen Veranstaltung der Flüchtlingshilfe.

Eine Bürger-Information zum Thema Asylantenunterkunft findet erst am 23. März statt. Dort können dann etwaige Beschwerdeführer ihren Gefühlen freien Lauf lassen.
Der Stadtrat beschäftigt sich allerdings schon am Donnerstag, 19. März, um 16 Uhr mit dem Thema Asylunterkünfte: TOP 2 der Sitzung beinhaltet "Anregungen und Beschwerden gem. § 24 GO NW", nämlich die Einwände der Dorfgemeinschaft Ringenberg zur Nutzung der ehemaligen Grundschule. Weitere Zündstoff ist also garantiert.

Lesen Sie hier einen Kommentar zum Thema! (erst Dienstagabend, 18 Uhr, online)
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6 Kommentare
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Nicole Deucker aus Oberhausen | 07.03.2015 | 20:39  
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Siegmund Walter aus Wesel | 07.03.2015 | 21:04  
Dirk Bohlen aus Wesel | 08.03.2015 | 21:02  
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Siegmund Walter aus Wesel | 09.03.2015 | 22:39  
Dirk Bohlen aus Wesel | 10.03.2015 | 06:38  
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Wolfgang Schroeder aus Iserlohn-Letmathe | 10.03.2015 | 18:44  
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