Ärztlich bestätigt: Das Spenden-Laufteam des Weseler/Xantener ist fit

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Prof. Dr. med. Christiane Tiefenbacher
Einmal bitte zum Belastungs-EKG und Herz-Ultraschall. Beim Laufteam des Weseler/Xantener geht es nicht nur darum, die Läufe zu absolvieren. Die Gruppe trainiert gemeinsam, auch unter Anleitung, und einmal hieß es Check-Up im Marienhospital. Denn wer trainiert, belastet sein Herz, wer stark trainiert, belastet es stark.

„Wir haben die Läufer ans Belastungs-EKG angeschlossen und einen Ultraschall vom Herzen gemacht“, erklärt Prof. Dr. med. Christiane Tiefenbacher, Chefärztin der Inneren Medizin am Marienhospital. Über das EKG sind Aussagen über die individuelle körperliche Fitness möglich, mittels Ultraschall können Struktur und Funktion des Herzens geprüft werden. „Alle haben es super gemacht, sie waren besser als der Durchschnitt. Das Screening war bei allen unauffällig.“

So ein Screening gehört nicht zu den normalen Vorsorgeuntersuchungen und ist auch in der Regel nicht notwendig, wenn man keine Risikofaktoren hat wie Bluthochdruck oder Zucker, oder man raucht. „Aber wenn man viel trainiert, sollte man schon auf Nummer sicher gehen“, rät Tiefenbacher. „Immer wieder hört man von Sportlern, bei denen das Herz nicht mitmacht. Bei den Untersuchungen konnten wir Puls und Blutdruck in Ruhe und unter Belastung testen, sehen, wie stark das Herz schlägt, die Herzfunktion überprüfen, die Herzklappen, die Durchblutung. Aber neben der ärztlichen Kontrolle ist es auch ganz wichtig, auf seinen Körper zu hören.“ Für Anfänger empfiehlt sie deshalb, das Training langsam aufzubauen: „Der Kreislauf muss sich an die Belastung gewöhnen. Und trinken ist wichtig, abhängig vom Schwitzen.“ Besonders eignen sich elektrolytehaltige Getränke, da man „beim Schwitzen Elektrolyte verliert“, Mineralstoffe, die der Körper für lebenswichtige Aufgaben benötigt, die er aber nicht selbst herstellen kann und deshalb aufnehmen muss.

„Wir haben die Läufer gerne hier im Krankenhaus untersucht“, sagt Tiefenbacher. „Uns liegt die Gesundheit der Bevölkerung am Herzen. Deshalb investieren wir viel in Prävention.“ Gerade in Bezug auf die Prävention für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ruft sie dazu auf, sich anzugewöhnen, „sich regelmäßig zu bewegen. Nicht nur spazieren gehen, wenn es geht. Was man macht ist egal, Rad fahren, laufen, walken, schwimmen.“ Kardiologen empfehlen dreimal 30 Minuten Sport in der Woche. „Aber es gibt auch den Weekend-Warrior-Typ. Sich einmal in der Woche auspowern reicht auch.“ Die Hauptsache ist, man bewegt sich.
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