Herzschlagfinale für Blau-Weiß Dingden U12!

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Nike Keiten, Janne Epping, Elin Tigler, Leonie Sack
Hamminkeln: Sporthalle Am Mumbecker Bach | Dieser Tag wird für alle Beteiligten unvergesslich bleiben. Einen Tag vor dem Turnier meldete sich eine Spielerin krank, sodass dem Trainer Michael Kindermann lediglich noch 3 Spielerinnen zur Verfügung standen. Gleich zu Beginn der Trainerbesprechung in Bochum wurde ihm dann mitgeteilt, dass die Mannschaft disqualifiziert würde, wenn bei Spielbeginn keine 4. Spielerin in der Halle bzw. auf dem Spielfeld stünde. Dies wurde so von der WVV-Jugend bei Qualifikationsturnieren vorgeschrieben. Es begann eine nervenaufreibende Suche per Handy nach einer spielberechtigten- und willigen U12 Spielerin aus dem Verein. Der Veranstalter hatte kulanter Weise die erste Partie (angesetzt für 11.00 Uhr) verlegt, sodass noch fast eine Stunde Zeit war, eine Lösung zu finden. Zunächst musste die Spielerin, dann der passende Spielerpass und eine Fahrerin gefunden werden. Um 11.15 Uhr stand fest, Leonie Sack war bereit als Spielerin einzuspringen, der Spielerpass wurde per WhatsApp von Arne Ohlms übermittelt und Heike Kruse erklärte sich bereit, Leonie nach Bochum zu bringen. Dann der nächste Schreck: Nur, wenn die Spielerin zu Beginn des Spieles in der Halle wäre, könnte man die Disqualifikation vermeiden. Die Minuten verstrichen, die Mannschaft stand auf dem Feld, der Schiedsrichter wollte gerade anpfeifen, als Leonie unter großem Jubel in der Halle eintraf. Trikot drüber und ab aufs Feld und Pfiff.
Die Mädchen haben das alles locker weggesteckt und eine überzeugende Leistung gebracht. Die Spiele gegen Detmold und Höntrop konnten jeweils mit 2:0 gewonnen werden, lediglich das Spiel gegen Datteln ging mit 2:1 verloren. Damit stand fest, es ging um die Plätze 1-4. Hier erwartete BW Dingden die Mannschaft aus Aachen, die in der Vorrunde noch kein Spiel verloren hatte. Das Spiel bot alles an Spannung, heiß umkämpfte Ballwechsel, Auszeiten, Spielgleichstand nach 2 Sätzen mit jeweils 15:9 und dann der unverhoffte, aber verdiente gewonnene 3. Satz. Und damit stand fest, dass die Qualifikation zur Westdeutschen Meisterschaft geschafft war. Die Freude war grenzenlos, sowohl bei den Spielerinnen, der Betreuerin, dem Trainer und den mitfiebernden Eltern und Geschwistern. Daran konnte auch das verlorene Endspiel gegen Datteln nichts ändern.
Das alles wäre aber ohne das Engagement von Silke Tigler und Heike Kruse und die Zusage von Leonie Sack nicht möglich gewesen.
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