Hamminkeln: Unglück

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Familie Renz bittet um Spenden zur Existenz-Sicherung

Dirk Bohlen
Dirk Bohlen aus Wesel | am 04.03.2011

Wesel: Circus Renz | Mittlerweile sind fast drei Wochen vergangen seit dem Brand im Werkstattschuppen der Familie Renz. Doch der Schock sitzt immer noch tief. „Wir können es mit Worten nicht ausdrücken, wie danbar wir für die Hilfe sind, die bis jetzt gekommen ist. Ich sehe positiv in die neue Saison und hoffe, dass wir wieder auf die Beine kommen und den Zirkus nicht vorübergehend stilllegen müssen.“, sagt Zirkuschefin Katharina Renz. Zur...

Innenminister: "Es wird nicht gesagt, was wirklich passiert ist" 2

Martin Dubois
Martin Dubois aus Essen-Süd | am 29.07.2010

Düsseldorf: Innenminsterium | Der neue NRW-Innenminister Rolf Jäger SPD) ist der erste, der nach der Katastrophe von Duisburg klare Worte findet. In einer Pressekonferenz am Mittwoch wies Jäger die Schuld am tragischen Verlauf der Loveparade, bei der 21 Menschen, dem Veranstalter Schaller zu. Unter anderem sagte Jäger: "Die Stimmung ist die, dass nicht gesagt wird, was wirklich passiert ist." Außerdem gab Jäger zu Protokoll, dass es "unerträglich" sei,...

Alle Tote mit Brustverletzungen - Sauerland unter Druck - Trauerfeier Samstag

Martin Dubois
Martin Dubois aus Essen-Süd | am 28.07.2010

Duisburg: Alter Güterbahnhof | Wer ist für den Tod von 21 Menschen und über 500 Verletzte verantwortlich? Wie kamen die Menschen zu Tode? Auch drei Tage nach dem tragischen Unglück in Duisburg bleiben viele Fragen offen. Aber es gibt erste Erkenntnisse. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft gab bekannt, dass keines der Todesopfer Sturzverletzungen erlegen ist, alle wiesen Obduktionsberichten zufolgen Brustquetschungen auf. Darüber hinaus verdichten sich die...

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Loveparade am Tag danach 2

Michael Hoch
Michael Hoch aus Düsseldorf | am 25.07.2010

Duisburg: Karl-Lehr-Straße | Bedrohlich sieht er aus: Der Nadelöhr-Tunnel der Loveparade in Duisburg, der das Grauen brachte. Er war zugleich Ein- und Ausgang ebenso wie einziger Zugang zum Gelände. Bis auf Veranstalter, Polizei und Techniker gab es am Sonntag nach dem Unglück keinen Zugang für Journalisten. Nur aus der Ferne lässt sich erahnen, wie dramatisch die Situation gewesen sein muss. Kerzen, Plüschtiere und Briefe säumen den Weg zur...

Eltern: Schock, Aufatmen, Bangen, Trauer 2

Martin Dubois
Martin Dubois aus Essen-Süd | am 25.07.2010

Duisburg: Alter Güterbahnhof | Die Loveparade in Duisburg: Was ein fröhliches Fest werden sollte, ist heute für viele Eltern zu einem emotionalen Höllenritt geworden. Meine Frau und mich traf der Schock völlig unvorbereitet. "Hören wir doch mal, was auf der Loveparade los ist", unterbrach ich kurz vor 18 Uhr im Auto die Unterhaltung zwischen meiner Frau und unserer 16-Jährigen. Zu diesem Zeitpunkt wähnten wir unsere 24-jährige Tochter schon auf dem...

Ministerpräsidentin: Das ganze Land trauert 3

Martin Dubois
Martin Dubois aus Essen-Süd | am 24.07.2010

Duisburg: Alter Güterbahnhof | NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat mit großer Betroffenheit auf die Katastrophe bei der Loveparade in Duisburg reagiert. Die Erklärung im Wortlaut: „Unser Entsetzen über das schreckliche Unglück bei der Loveparade in Duisburg lässt uns verstummen. Das ganze Land trauert um die jungen Frauen und Männer, die friedlich feiern wollten und bei diesem grauenhaften Drama ihr Leben verloren haben. Unsere Gedanken sind jetzt...

Schwere Vorwürfe von Loveparade-Erfinder 7

Martin Dubois
Martin Dubois aus Essen-Süd | am 24.07.2010

Duisburg: Alter Güterbahnhof | Nach der Tragödie in Duisburg hat Loveparade-Erfinder Dr. Motte schwere Vorwürfe gegen die Veranstalter erhoben. Es sei ein krasser Managementfehler, dass man so viele Menschen durch einen einzigen Zugang auf das Gelände gelassen habe. "Das ist ein Skandal", wird Motte in diesen Stunden in verschiedenen Medien zitiert. Neueste Nachrichten bestätigen die schrecklichen Zahlen: 15 Tote, 43 Schwerverletzte und über 100...

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21 Tote bei Loveparade: Fans hatten Unglück befürchtet 4

Thorsten Seiffert
Thorsten Seiffert aus Herten | am 24.07.2010

Duisburg: Alter Güterbahnhof | 500.000 Menschen hatten Platz, über 1,4 Millionen Menschen wollten dabei sein: Die bereits im Vorfeld wegen Sicherheitsbedenken umstrittene Austragung der Loveparade in Duisburg geriet zur Katastrophe. Bei einer Massenpanik starben mindestens 21 Menschen. 16 Besucher starben am Unglücksort, vier weitere erlagen in der Nacht ihren schweren Verletzungen. Die Menschen waren mit ihren Kräften am Ende, standen zum Teil zwei...