Zusammenleben fördern – der Marienthaler Bürgerverein lebt Gemeinschaft

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Der Vorstand des Bürgervereins Marienthal: Wolfgang Kawula (Vorsitzender), Tobias Kabott (Schriftführer), Claudia Fausten (Stellvertreterin), Nadine Milewski (Stellvertreterin). (Es fehlt der Kassenwart Hauke Hübert)
Ob Schlittschuhbahn, Yoga oder Englischkurs – in Marienthal ist was los. Der Bürgerverein veranstaltet Feste, organisiert Ausflüge und Freizeitaktivitäten, um das Zusammenleben im Dorf zu fördern.

„Ich bin gerne Marienthaler“, schwärmt Wolfgang Kawula, Vorsitzender des Bürgervereins, vom kleinen Dorf an der Issel, in das er vor über dreißig Jahren von Wesel gezogen ist. „Wir im Verein stehen für das Zusammenleben, wollen die Marienthaler verbinden und jeden abholen, bei jedem das Interesse wecken, mitzumachen.“ Und Möglichkeiten gibt es viele.
Der Bürgerverein richtet zahlreiche Feste aus – zu Ostern, am ersten Mai oder an Silvester – bietet Ausflüge an. Mal geht es mit dem Planwagen auf gesellige Fahrt ins Umland, mal nach Holland zum Sightseeing oder zu einer Ausstellung ins Ruhrgebiet. Jeden ersten Montag im Monat treffen sich Marienthaler zum Kartenspielen im Marienthaler Gasthof. „Das wurde von Anfang an sehr gut angenommen“, so Kawula. „Auch die Kinoabende im Pfarrheim sind sehr beliebt.“

Es geht um das Beisammensein, ob gesellig oder auch informativ. So organisiert der Bürgerverein zudem Kurse zu verschiedensten Themen: Umgang mit einem Defibrillator, Erste Hilfe, Sicherheit rund ums Haus. „Wir möchten was für Jung und Alt anbieten, gemeinsam was unternehmen. Am schönsten ist es, wenn alle zusammen sind“, findet Claudia Fausten vom Vereinsvorstand. „Die alt gepflegte Nachbarschaft funktioniert gut. Aber auch die Zugezogenen müssen eingefangen werden“, erklärt sie eine der Bestrebungen des Vereins. Das Engagement der Vereinsmitglieder ist groß. „Der Lohn für all die Bemühungen ist, zu sehen, wenn die Leute Spaß haben“, sagt Fausten.

61 Haushalte sind Mitglied im Bürgerverein, 172 gibt es in Marienthal. Allein von den Mitgliedsbeiträgen kann sich der Verein nicht tragen. So sind die Veranstaltungen das große Fundament der Finanzierung. Neben den selbst organisierten Festen ist der Bürgerverein bei den offiziellen Dorf-Festivitäten aktiv. Ob beim Frühlingserwachen, den Marienthaler Abenden oder beim Advent auf dem Dorfe – für das leibliche Wohl wird gesorgt.

„Das Geld, das wir einnehmen, investieren wir in sinnvolle Angebote für unser Dorf“, sagt Fausten. Ideen für neue Projekte haben sie viele. „Wir haben die Erlaubnis, uns um das Stück Land zu kümmern, auf dem früher die Mühle stand. Auf dem Gelände wurde die neue Siedlung gebaut, aber das alte Mauerwerk der Mühle steht noch und wir haben vor, es umzugestalten, in Erinnerung an die alten Zeiten“, blickt Kawula auf ein weiteres Vorhaben des Bürgervereins.
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