Achtzig Jahre und kein bisschen leise

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Lore Goes
Im Januar durfte Lore Goes ihren 80. Geburtstag feiern und immer noch gehört ihr Leben der Musik. Im April dirigiert sie nun das 24. Komponistenportrait. Diesmal geht es um die Musikzentren Italiens und ihre Bedeutung für die europäische Musikkultur.

Manchmal, da wollen die Knochen nicht mehr so richtig. Lore Goes dirigiert im Sitzen, doch ihre Liebe zur Musik spricht aus jeder Geste. Die Hattingerin leitet am Sonntag, 14. April, 17 Uhr, in St. Mauritius in Niederwenigern zum ersten Mal das 24. Komponistenportrait. Die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Kulturförderkreis Niederwenigern findet auch anlässlich des Jahres der Kirchenmusik in St. Mauritius statt, worüber der STADTSPIEGEL bereits ausführlich berichtet hat.
Eine zweite Veranstaltung folgt dann am Sonntag, 21. April, 20 Uhr, in der Kirche St. Peter und Paul, Bahnhofstraße. Der Eintritt kostet jeweils zehn Euro, ermäßigt sieben Euro. Karten sind bei der Volkshochschule, der Hattinger Musikinstrumententruhe und den Blumen am Domplatz zu bekommen.
Inhaltlich geht es im 24. Komponistenportrait um die Musikzentren Italiens und ihre Bedeutung für die europäische Musikkultur. Auf dem Programm des Hattinger Vokal- und Instrumentalensembles unter der Leitung von Lore Goes stehen Werke von Monteverdi, Corelli, Gabrieli, Marcello, Torelli, Caldara, Scarlatti, Sammartini und natürlich Vivaldi. Als Solisten werden begeistern Catharina Jansen (Sopran), Andrea Kampmann (Sopran) und Dietmar Stegborn (Cembalo).
„Musik ist mein Lebenselixier“, sagt Lore Goes und plant schon jetzt das silberne Komponistenportrait, das „25jährige“.
„Dann geht es um königliches Barock und um die italienischen Einflüsse auf die Höfe in Frankreich, England und Deutschland.“
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