Analphabeten in Deutschland - und das in einem Kulturland !

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Wir sind das Land der Dichter und Denker. Aber mit 7,5 Millionen Analphabeten ? Eine Zahl, die mich bei einem Vortrag in der VHS erschrocken hat. Es handelt sich in der Tat um Deutsche, die es trotz Schulbesuch nicht geschafft haben, ausreichend Lesen und Schreiben zu lernen. Ich fand damals, dass es sich um eine Katastrophe handelt. Millionen Menschen, die keine Zeitung lesen, die nichts mit dem Internet anfangen können, die kaum Aussicht auf ausreichende Arbeit haben.
In unserer heutigen, digitalen Welt können diese Menschen ihr Handikap immer weniger verbergen. Aber wie sind diese Menschen in diese Lage gekommen? Da ist zunächst das Elternhaus. Schon viele Eltern konnten nicht Lesen und Schreiben. Viele Schüler wurden auch vernachlässigt, fehlten häufig beim Unterricht. Ein weiterer Grund soll psychische Ursachen haben. Mangelndes Selbstwertgefühl wird dabei als Grund genannt.
Jetzt hat die Bundesregierung Pläne entwickelt, mit denen man dem Problem entgegentreten kann. In den nächsten 10 Jahren werden 170 Millionen Euro bereitgestellt werden, um mit geeigneten Maßnahmen das Problem mindestens zu verkleinern.
So etwas kann aber nur gelingen, wenn die Sache ohne Vorurteile von der gesamten Gesellschaft angegangen wird. Die Betroffenen müssen locker angesprochen werden. Sie sollen so auf die Möglichkeiten angesprochen werden, um ihre persönliche Situation zu verbessern. Noch vor einigen Jahren gab es in vielen Betrieben Menschen, die helfen konnten. Das hat sich heute geändert, da von den Arbeitnehmern verlangt wird, sich mit de betrieblichen Belangen sofort zuverlässig auseinander setzen zu können. Spätestens beim Arbeitsamt steht eine Hürde.
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