Ausstellungsprojekt FAMILIEnBILD A3 wird eröffnet

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Museumsleiterin Gudrun Schwarzer (links) und Kulturdezernentin Beate Schiffer präsentieren vor Werken der Ausstellung ein Beispiel für ein kleines Familienband. Foto: Pielorz
Hattingen: Stadtmuseum Hattingen-Blankenstein |

Am Sonntag, 22. Mai, 11.30 Uhr, wird im Stadtmuseum, Marktplatz 1 bis 3, die neue Ausstellung „FAMILIEnBILD A3“ eröffnet. Für diese Eröffnung hat man sich den 39. Internationalen Museumstag ausgesucht. Bis zum 17. Juli werden Bilder, Zeichnungen, Skulpturen und Collagen Hattinger Bürger zum Thema „Familie“ präsentiert“.

Die heimische Künstlerfamilie um Gereon Lepper, Egon Stratmann, Stephan Marienfeld, Jinmo Kang, Thomas Koch und die erst kürzlich verstorbene Angelika Herker hat in Workshops die Hattinger Bürger bei der Entstehung ihrer Werke begleitet. Manches entstand aber auch in Eigenregie. Zur Realisierung der Idee hatte man sich auf das Format A3 beschränkt, sonst war jeder frei in der Wahl des Motives und des Materials. „Wir wollten mit der Vorgabe der Größe sicherstellen, dass wir auch alle Werke präsentieren konnten“, so Museumsleiterin Gudrun Schwarzer. 45 Bürger sowie einige Schulklassen, deren Kunstlehrer das Projekt im Unterricht aufgegriffen haben, sind an der Ausstellung beteiligt. Einige Werke müssen aber doch im Austausch mit anderen Objekten präsentiert werden. „Das Angebot ist bunt“, so Gudrun Schwarzer. Von abstrakten Ideen mit Kreisen und Verknüpfungen bis hin zu detaillierten Portraits oder Tierfamilien ist alles dabei. Neben dem Motivmix kann sich der Zuschauer auch auf einen munteren Materialmix freuen. „Zur Eröffnung am Sonntag wird Kulturdezernentin Beate Schiffer das Grußwort sprechen. Bernd, Tilman und Jonas Wolf werden als Familie passend zum Thema die musikalische Begleitung bieten. Dann wird es eine pantomimische Eröffnung mit Hans-Jürgen Zwiefka geben. Am Nachmittag kann und sollte der Besucher aktiv werden: Neben dem Betrachten der Werke kann man in einem Atelier in der Ausstellung selbst noch Drucken, Zeichnen, Collagieren. Die fertigen Werke können an einer gespannten Leine befestigt werden und so die Ausstellung bereichern. Außerdem kann man Familienbänder herstellen, die für eine Installation im Museum gesammelt werden. Von 14.30 bis 17.30 Uhr findet zusätzlich eine Fotoaktion statt.
„Das Thema Familie bewegt jeden. Jeder verbindet mit dem Begriff etwas und genau darum geht es in dieser Ausstellung“, so Kulturdezernentin Beate Schiffer. Eine Namensliste der Beteiligten an der Ausstellung wird es auch geben, allerdings keine namentliche Kennzeichnung der Werke. Das war manchem Künstler zu persönlich.
In der Ausstellung wird es auch ein Buch geben, in das der Ausstellungsbesucher seine Gedanken zum Thema „Familie“ und was er damit verbindet, aufschreiben kann. Geplant ist später ein Buch über die Ausstellung, in dem auch kleine Schriftstücke Platz finden sollen.
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