Bücherkompass - Rezension: The Ottoman Empire

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Titel: The Ottoman Empire
Reihe: In Brief – Books for Busy People
Art: Geschichte
Sprache: Englisch
Druck: Amazon
Publikationsjahr: 2016
Autor: Anne Davison
Umfang: 100 Seiten
Bindung: Softcover
Preis: 6,96€
ISBN-13: 978-1535004565

Kurzbeschreibung
The history of the Ottoman Empire, as with most Empires, is complex. It is also a history that is little understood by the general public. At the same time there are many events that occurred within the context of Ottoman history that the general reader may be quite familiar with: for example, the Fall of Constantinople in 1453, the Crimean War in 1853, the Battle of Gallipoli or exploits of Lawrence of Arabia during the First World War. This book begins with the arrival of the Turkic tribes into Anatolia in the 13th century and covers the main events up to and including the dissolution of the Empire in 1923. The final part of the book explores the link between today’s conflicts in the Middle East and the peace process following the First World War, in particular the Sykes-Picot Agreement, the Balfour Declaration and the Treaty of Sevres. Although all Ottoman history is fascinating, the period from the 18th century onwards is particularly important in relation to the making of today’s Eastern Europe and the Balkans. Equally, if not more importantly, is the period from the First World War and the dissolution of the Empire. A better understanding of this last period could help many people make better sense of the complex situation in the Middle East today. As with other books in the ‘In Brief’ series, this book is aimed at the general reader who wants to understand a particular historical topic but does not have the time or inclination to read a heavy academic tome. With this mind, footnotes have been omitted but the reader should find the maps helpful.

Meine Meinung:
Als Familienvater und Arbeitnehmer ist es nicht immer einfach ein Hobby neben Beruf und Familie auszuleben. Ist dieses Hobby das Lesen von Büchern zu historischen Themen, weil man sich weiterbilden will, ist das noch weniger einfach. Deshalb war ich ganz froh, als ich in einem sozialen Netzwerk auf Anne Davisons In Brief -Reihe gestoßen bin. Sie verspricht mit kleinen Heften zu 100 Seiten, historische und aktuelle politische Themen zu erklären.

Das musste ich ausprobieren und bat die Autorin, eine Historikerin und Theologin aus Großbritannien, mir doch ein Exemplar ihres Buches „The Ottoman Empire“ aus der oben genannten Reihe zukommen zu lassen. Gerne kam sie dem nach und das Buch, welches von Amazon gedruckt wurde, erreichte mich schon wenige Tage später.

Ein einfaches verpixeltes Cover zeigt Istanbul und die Dicke des Buches macht Lust auf diesen Geschichtssnack.
Im knappen Prolog wird ein Überblick über den Inhalt des Buches geliefert und der Hinweis gegeben, dass das Buch natürlich nicht den Anspruch erhebt, allumfassend zu sein. Es ist ein kurzer Überblick über das Osmanische Reich, nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Die Einleitung gibt dann erste Informationen zum Aufbau des Buches, streng chronologisch, und liefert bereits erste historische Informationen, wie Namen und Daten.
In neun Kapiteln erfahren wir dann etwas über den Aufstieg des Stammes der Türken, die Ausbreitung im islamischen Raum, die Eroberung Konstantinopels, die wichtigsten Personen des Osmanischen Reiches, die Kriegszüge ins Herz Europas und den Niedergang. Der Aufbau ist dabei in jedem Kapitel identisch. Eine kurze Einleitung liefert einen Überblick zum Kapitelinhalt, anschließend wird das Thema kurz und knapp behandelt und anschließend erfolgt eine Zusammenfassung des Vorgestellten. Das funktioniert wirklich sehr gut und man merkt, dass die Autorin weiß, wovon sie schreibt und sie kann das alles auch noch sehr gut in knappe Kapitel pressen. Das Buch hält also, was es verspricht. Ihre Zusammenfassungen haben allerdings einen kleinen Schönheitsfehler, sei enthalten Informationen und Schlussfolgerungen, die so im Kapitel nicht genannt, gescheige denn erwähnt wurden. Das ist aber der einzige Moment, wo man ihr unwissenschaftliches Arbeiten vorwerfen kann, denn das Gloassar und das Quellenverzeichnis machen das alles wieder wett und wir greifen mit dem Wissen, etwas Neues gelernt zu haben, zum nächsten Buch.

Fazit:
Die In Brief-Reihe hält im Buch „The Ottoman Empire“ was sie verspricht. Auf wenigen Seiten erhalten wir einen gelungenen Überblick über den Aufstieg und Niedergang des Osmanischen Reiches. Kurz und knapp aber mit vielen wissenswerten Informationen sind wir nach der Lektüre deutlich schlauer und dank des Quellenverzeichnises auch mit weiterem Material für mehr Informationen ausgestattet. Ein bsischen weniger neue Informationen in den Zusammenfassungen und man hat ein perfektes Grundlagenwerk zum Thema.
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