Der Edeka - markt im Oberwinzerfeld macht zu. Den Bewohnern wird etwas fehlen!

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in den ersten 25 Jahren dieser Republik fand man in jeder zweiten Straße einen der sogenannten "Tante Emma Läden". Doch dann wichen diese den neuen Supermärkten und den Discountern.
Mit dieser Entwicklung wurden auch die Wege zum Brot und einem Pfund Zucker immer länger. Ganze Stadtteile stehen heute ohne einen örtlichen Nahversorger da. In Hattingen dienen die Stadtteile Bredenscheid und Elfringhausen als Beispiel. Hier wird schon lange nach einem Einzelhändler gesucht. Aber kein Unternehmen will sich hier trotz der gewachsenen Einwohnerzahl niederlassen. Das Risiko , Umsatzziele nicht zu erreichen, ist allen zu hoch.
Nun hat es auch den Stadtteil Oberwinzerfeld erwischt. Der seit langer Zeit einzige Markt wird am Heilig Abend seine Ladentüren für immer schließen. Auch hier lohnt sich laut dem Edeka - Inhaber das Geschäft nicht mehr. Seit ein großer Discounter in Hattingens Stadtmitte geöffnet hat, sei der Umsatz immer mehr zurückgegangen.
Die Einwohner bedauern dies. Viele sind hier alt geworden und der demografische Wandel hat längst Einzug gehalten. Die Menschen sind oft schlecht zu Fuß und fahren kein Auto. Bei ihnen macht sich Ratlosigkeit und sogar Angst breit.
Der Laden direkt im Wohngebiet war ein Treffpunkt, wo man die Nachbarn traf und Schwätzchen hielt. SO etwas ist jetzt vorbei. Ein Gefühl von allein zu sein und sogar Einsamkeit wird sich breit machen. Und wer wird den Ältesten aus dem Stadtteil helfen, die nicht mehr so einfach in die Innenstadt können?
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2 Kommentare
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Thomas Schneider aus Düsseldorf | 30.11.2015 | 23:11  
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Wolfgang Wevelsiep aus Hattingen | 01.12.2015 | 20:14  
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