"Dislike" am Bügeleisen

Das wohl bekannteste Hattinger Fachwerkhaus muss "neu gesehen" werden: An der schwarz-weißen Giebelfassade des Fachwerkhauses von 1611 hängt ein leuchtend gelbes "Dislike" des Hattinger Künstlers Stephan Marienfeld (Foto, bei der Montage in luftiger Höhe). "Diese Bondage-Arbeit des Künstlers lässt den Eindruck entstehen, als wolle die Form zwischen dem straff gespannten Seil hervor dringen, von dem sie aber gerade daran gehindert wird. Daher auch der Name ,Dislike': Sie mag dort nicht festgebunden sein und ‚liked‘ das nicht. Dieses Gegeneinander bietet sowohl erotische Konnotationen als auch Assoziationen von Phänomenen in der Natur”, schreibt das Kunsthaus ARTES über die aus Polyester, Lack und Seil bestehenden Dislike-Unikate von Marienfeld. Das Hattinger Dislike am Museum im Bügeleisenhaus soll zudem auf die aktuelle Ausstellung FACHWERK.1611 des Heimatvereins verweisen und den Blick aufs Bügeleisenhaus neu definieren. Unterstützt wurde die Montage durch den Dachdeckermeisterbetrieb Hans Christoph Berster. Foto: Strzysz

Autor:

Roland Römer aus Hattingen

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