Hattingen-Abonnement für Wittener Saalbau

Anzeige
Sie stellten jetzt im Hattinger Kulturbüro in den Räumnlichkeiten des Stadtmuseums das neue „Hattingen-Abonnement“ vor: (v.l.) Vorsitzender Dr. Gert Buhren, Geschäftsführerin Edelgard Bach (beide Wittener Kulturgemeinde e.V.) und Axel Schuldes vom Kulturbüro. Foto: Römer

Nach der Kooperation zwischen dem Märkischen Museum in Witten und dem Stadtmuseum gibt es nun ein weiteres gemeinsames Projekt: ein „Hattingen-Abonnement“ mit der Wittener Kulturgemeinde.

Wobei gemeinsames Projekt etwas hochgegriffen ist, wie auch Axel Schuldes vom Hattinger Kulturbüro bestätigt: „Eigentlich haben wir nur Amtshilfe geleistet. Wir haben unsere Kontakte genutzt und an die rund 2.000 Flyer verschickt.“
Das ändere seiner Meinung nach jedoch nichts an dem guten Ansatz dahinter: „Für uns ist es sehr komfortabel, dass es in unserer Nachbarstadt den Saalbau gibt, der regelmäßig bespielt wird. Hattinger haben diese Spielstätte immer schon mit genutzt. Wir stellen das jetzt auf feste Füße – inklusive Bus­transfer.“
Das „Hattingen Abonnement“ der Wittener Kulturgemeinde umfasst fünf Veranstaltungen unterschiedlicher Kultursparten. Los geht es am Sonntag, 24. November, 18.30 Uhr mit der Verdi-Oper „Der Troubadour“. Es folgen das Ballett „Don Quichote“ (16. Dezember), die Kálmán-Operette „Die Zirkusprinzessin“ (11. Februar 2014), ein Konzert der Nordwestdeutschen Philharmonie mit einer Bearbeitung von Wagners „Der Ring des Nibelungen“ (18. März 2014) sowie das Schauspiel von Berthold Brecht „Der gute Mensch von Sezuan“ (11. April 2014).
Das Abonnement, das auf andere übertragbar ist, kostet 80 Euro. Ein Bustransfer ab dem Reschop schlägt noch einmal mit 40 Euro zu Buche.
Edelgard Bach, Geschäftsführerin der Wittener Kulturgemeinde: „Aber auch die Anfahrt per Pkw ist kein Problem. Am Saalbau kann für 1,50 Euro den ganzen Abend über geparkt werden.“
Dr. Gert Buhren, der Vorsitzende der Wittener Kulturgemeinde, macht kein Hehl daraus, dass er mit dem „Hattingen-Abonnement“ durchaus Hintergedanken verknüpft: „Natürlich möchten wir unsere eigenen Veranstaltungen auslasten. Angesichts der umliegenden großen Städte Bochum, Essen, Dortmund und Hagen mit ihrem Kulturangebot haben wir einen schweren Stand. Aber wir können in kultureller Hinsicht ebenfalls einiges aufbieten.“
Der ehemalige Stadtdirektor von Witten hat dazu Vorgespräche mit Bürgermeisterin Dr. Dagmar Goch geführt. In diesem Stadium ist er momentan noch mit Herdecke. Der EN-Stadt möchte die Wittener Kulturgemeinde genau so ein Angebot wie Hattingen machen.
Flyer mit dem Anmelde-Coupon liegen aus an städtischen Dienststellen und beim STADTSPIEGEL, Große Weilstraße 19.


Infos:

Die Wittener Kulturgemeinde gibt es seit 1946. Gründungsmitglieder waren die Stadtverwaltung und die britische Militärregierung.
Das „Hattingen-Abonnement“ wird direkt bei der Wittener Kulturgemeinde bestellt.
Nachfragen sind möglich per Telefon unter 02302/581-24, -21 oder -22.
Internet: www.kulturgemeinde-witten.de.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.