Hattingen: Nadine d’Arachart und Sarah Wedler mögen Serienmörder - als Autorinnen

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Nadine d’Arachart und Sarah Wedler haben mit „Der Schleicher“ ihre mittlerweile siebten Kriminalroman und den dritten Teil der Daria-Storm-Reihe herausgebracht. Foto: privat
Hattingen: Hattingen |

Nadine d’Arachart und Sarah Wedler mögen Serienmörder – oder zumindest mögen es die zwei Autorinnen, über sie zu schreiben. In ihren Romanen bekamen es die Protagonisten schon mit dem „Dolchstoßmörder“ und der „Resort-City-Bestie“ zu tun, zuletzt dann mit dem „Schinder“ und dem „Scharfrichter“.

In ihrem mittlerweile siebten Kriminalroman und den dritten Teil der Daria-Storm-Reihe „Der Schleicher“ wird Kommissarin Daria Storm nun auf einen Killer angesetzt, der seine Morde allem Anschein nach als bizarre Unfälle tarnt und ihr von ihrem Vorgesetzen wie folgt beschrieben wird:
„Wir haben es hier mit einer tickenden Zeitbombe zu tun. Seine Morde sind, wenn man sie erst als solche enttarnt hat, furchtbar. Lesen Sie die Akte, Frau Storm. Der Schleicher existiert. Er ist skrupelloser, als es der Schinder je war. Und Sie müssen ihn stoppen.“
Wieder treibt in dem Buch also ein Serienmörder sein Unwesen, wieder spielen Lost Places – verlassene Orte wie die Ruinen eines alten Kinderheimes – eine große Rolle. Und darum geht es genau:

"Wir beschreiben Morde so, dass die Leser gefühlt hautnah dabei sind. Darin liegt ja der Reiz."

Ein Mann verstümmelt sich selbst im Drogenwahn. Eine Frau verbrennt in einer Kühlkammer. Immer mehr bizarre Todesfälle häufen sich in ganz Deutschland. Handelt es sich dabei um Unglücke? Oder stimmt, was im Internet spekuliert wird, und es steckt ein Killer dahinter? Dort glaubt man längst an den Schleicher, einen Serienmörder, der seine Taten als groteske Unfälle tarnt. Daria Storm und ihr Team werden auf ihn angesetzt. Sie nimmt die Herausforderung an, obwohl sie mit anderen Dingen zu kämpfen hat: mit den Schatten der Vergangenheit. Mit einem alten Bekannten, der auf der Flucht ist. Und mit dem Verdacht, dass sich ein Verräter in ihren eigenen Reihen befindet. Wird sie den Schleicher bezwingen? Oder wird sie zum Opfer ihrer wachsenden Paranoia?

Siebter Thriller „Der Schleicher“ ist erschienen

Auch im siebten Thriller der zwei Autorinnen geht es also blutig zu, und Nadine d’Arachart und Sarah Wedler bestätigen, dass ihr neuer Roman nichts für schwache Nerven ist. "Wir mögen es, uns in die Gedankenwelt der Täter einzufühlen, ihnen quasi über die Schulter zu sehen. Klar beschreiben wir die Morde dann so, dass die Leser gefühlt hautnah dabei sind. Darin liegt ja der Reiz", so Sarah Wedler.
Doch bei Nadine d’Arachart und Sarah Wedler geht es nicht darum, die beschriebenen Mörder einfach mal machen zu lassen. Im Vordergrund steht die Jagd, das Katz- und Mausspiel, das sich ebenjene mit der Polizei liefern. Hierbei entsteht, so heißt es in den Wertungen der Leser immer wieder, atemlose Spannung.
Und genau darum geht es den zwei Autorinnen. Nadine d‘Arachart meint: »Wenn uns jemand sagt, dass er wegen unserem Buch nicht schlafen konnte, dann ist das irgendwie schon ein Kompliment!«
Dann dürfte es für die beiden auch ein Kompliment sein, dass Bettina Böttinger den „Schinder“ zeitweise zur Seite legen und erstmal Luft holen musste, wie sie selbst in ihrer Sendung „Böttingers Bücher“ verriet. Nicht nur dort, sondern auch im Radio 1Live waren Nadine d’Arachart und Sarah Wedler mit ihren Romanen zu Gast.
„Der Schleicher“ (ISBN 978-3959150330) erscheint im Telescope Verlag und ist als Taschenbuch sowie als E-Book im Buchhandel erhältlich.
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