ASB Ruhr ehrt ehrenamtliche Helfer aus Hattingen: Sie haben es sich verdient

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Ein Dankeschön vom Arbeiter Samariter Bund Ruhr gab es für den ehrenamtlichen Einsatz der vielen Helfer in den Flüchtlingsunterkünften. Unser Foto zeigt nur einen kleinen Teil der vielen engagierten Hattinger im Ost-Eck. Fotos: ASB Ruhr
Hattingen: Ost-Eck |

Sie haben es sich verdient, auf diesen Satz lässt sich verkürzen, warum die vielen ehrenamtlichen Helfer in Hattingen für ihr selbstloses Engagement in den vergangenen Wochen und Monaten nun ein kleines Dankeschön erhalten haben. Fast schon trotzig gegen die vorherrschende Stimmung von 'Volkes Maul' waren es viele fleißige Hände, die in den Erstaufnahmeunterkünften für Flüchtlinge aktiv waren, zugepackt haben, wo Hilfe nötig war, im Zeichen der guten Tat. Dafür erhielten die - im wahrsten Sinne des Wortes - 'Samariter' eine Aufmerksamkeit vom Arbeiter Samariter Bund Ruhr (ASB) für ihren Einsatz.

Feier für Helfer im Ost-Eck Hattingen

In der Hattinger Gaststätte Ost-Eck kamen die Helfer auf Einladung des ASB Ruhr zusammen, um sich an einem einzigen Abend einmal selbst verwöhnen zu lassen - mit Köstlichkeiten aus der Küche des Hauses, nachdem sie sich alle selbst über einen langen Zeitraum so aufgeopfert hatten, für die Menschen aus zwölf Ländern, die in drei Einrichtungen im Stadtgebiet untergebracht wurden, darunter auch viele Kleinkinder oder Schwangere. Das Angebot umfasste Sprachkurse, Arztbegleitung, Dolmetscherdienste, Sportangebote, Kleiderkammern, Kinderbetreuung und viele weitere Maßnahmen.

"Hilfe mit Herzblut und Engagement"

"Innerhalb weniger Monate wurde die Betreuung der Flüchtlingsunterkünfte zum größten Bereich im ASB-Verband Ruhr", beschrieb Annika Schulze-Aquack die Dimension der Aufgabe, die plötzlich die Menschen regelrecht überrollte. Wir haben hier in Hattingen eine Willkommenskultur geschaffen, auf die ich stolz bin. Ihr wart es, die dieses Herzblut, diesen Fleiß und dieses Engagement mitgebracht habt", richtete die Vertreterin des ASB Ruhr ihren Dank an die Ehrenamtler aus der Ruhrstadt.

"Anerkennung, wem Anerkennung gebührt"

Auch Ozan Kubat pflichtete dem bei: "Anerkennung, wem Anerkennung gebührt." Für die engagierten Hattinger gab es unter anderem auch einen symbolischen Schirm mit dem deutlichen Signal: "Wir lassen Flüchtlinge nicht im Regen stehen." Und auch wenn die Verträge zwischen Stadt und ASB Ruhr auslaufen, will sich die Organisation weiterhin vor Ort in neuen Projekten engagieren, versprachen die Gastgeber abschließend.
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