„Brückenbau“ in Hattingen: Projekt der Jüdischen Gemeinde in Zusammenarbeit mit der Stadt im Bürgerhaus Holschentor

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"Brückenbau" ist ein Zusammenkommen zum gemeinsamen Frühstücken, zum Deutsch lernen und um die Kinder gemeinsam spielen zu lassen, ungezwungen in einer herzlichen Atmosphäre im Zentrum für bürgerschaftliches Engagement Holschentor. Männer sind zu diesen Treffen nicht eingeladen.Foto: privat
Hattingen: Bürgerhaus Holschentor |

Zweimal die Woche wird des „Zentrum für bürgerschaftliches Engagement“ (Holschentor) zu einem „Zentrum internationaler Begegnungen“. Junge Frauen aus Syrien, Afghanistan, Iran, Algerien, Albanien, Bosnien und Nigeria und jüdische Zuwanderinnen aus Usbekistan, der Ukraine und Weißrussland treffen sich hier zweimal wöchentlich zu einem gemeinsamen Gedankenaustausch.

Was die Frauen alle vereint, ist die Hoffnung auf ein besseres, sicheres Leben, für sich, ihre Kinder, ihre Familien. Sie sind geflohen vor Luftangriffen, Schießereien, Explosionen, Brandbomben, Vergewaltigungen, Hunger, Durst und Menschenverachtung, Hass, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz.
Sie sind alleine oder auch mit ihren Familien in einen fremden Erdteil, ein fremdes Land und in eine fremde Stadt geflüchtet: zu uns nach NRW. Und hier, in der noch fremden Umgebung, beginnen für die Frauen ganz neue Herausforderungen. Sie wollen Deutsch lernen, müssen sich mit den Behörden auseinandersetzen und sich in ihrer Frauenrolle in dieser demokratischen Gesellschaft zurechtfinden.
Aufbauend auf ein seit 2015 laufendes Projekt der Stadt Hattingen, setzt das Projekt „Brückenbau“ an, eine Initiative der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden und durchgeführt von der Jüdischen Gemeinde Bochum/Herne/Hattingen. Hier werden Brücken gebaut, um den jungen Frauen zu helfen. Jüdische Frauen, die ebenfalls vor langer Zeit als Geflüchtete zu uns gekommen sind und vor den gleichen Problemen standen, unterstützen und machen Mut. Es ist ein Zusammenkommen zum gemeinsamen Frühstücken, zum Deutsch lernen und um die Kinder gemeinsam spielen zu lassen, ungezwungen in einer herzlichen Atmosphäre. Die Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Aydan Özoğuz, hat die Finanzierung des Vorhabens ermöglicht.
Verantwortlich für das Projekt „Brückenbau“ ist für die Jüdischen Gemeinde Bochum/Herne/Hattingen und die Stadt Hattingen Sozialpädagogin Olga Gorch, Mobil: 0176-10137779, Bredenscheider Straße 19, E-Mail: o.gorch@jg-bochum.de, gemeinsam mit Anna Wittkopp, Leiterin des Projektes (Wirbelwind, seit 2015), Mitarbeiterin der Stadt Hattingen. Die Frauen treffen sich jeden Mittwoch und Donnerstag ab 9.30 Uhr. Ehrenamtliche sind immer willkommen.
Um den Frauen in jeder Hinsicht ein ungezwungenes Gefühl zu vermitteln, sind Männer zu diesen Treffen nicht eingeladen.
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