Ein Gold-Trikot für viele Kinderlächeln! Ex-Fußball-Nationalspielerin Annike Krahn verlost ihr Olympia-Trikot

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Annike Berit Krahn mit ihrem Original-Trikot, das sie im letzten Jahr im Finale der Olympischen Spiele in Rio gegen Schweden getragen hat, und der übrigens 500 Gramm schweren Gold-Medaille. Das Trikot ist von allen Fußball-Nationalspielerinnen unterschrieben. Präsentiert wird es hier von Michael Kersting (links) vom Kinderhospizdienst Ruhrgebiet und Thomas Alexander, Marketingleiter der Volksbank. Foto: Römer
Hattingen: Hattingen |

Die Bilder gingen um die Welt: Die deutsche DFB-Auswahl der Frauen holte bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro mit einem 2:1 im Finale über Schweden die Gold-Medaille. Mittendrin im Jubel die Spielerin mit der weißen Nummer 5 auf dem dunkelroten Trikot, Innenverteidigerin Annike Berit Krahn. Mit etwas Glück kann jede(r) genau dieses "Gold-Trikot" gewinnen!

Die 32jährige Diplom-Sportwissenschaftlerin stellt nämlich dem Kinderhospizdienst Ruhrgebiet ihr von der gesamten Mannschaft unterschriebenes Original-Final-Trikot von Rio für eine besondere Aktion zur Verfügung.
Bei einer Spende von mindestens zehn Euro unter Angabe des Stichwortes "Olympia-Trikot Krahn" auf das Konto vom Kinderhospizdienst Ruhrgebiet bei der Volksbank Sprockhövel, IBAN: DE83452615470019191919 kommt der Spender mit in den Lostopf und sollte daher zudem seine Telefon-Nummer oder Email-Adresse bei der Einzahlung mit vermerken - für eine Nachricht, falls er gewinnt.
"Ich wollte das Trikot nicht einfach verschenken, sondern es sollte schon für eine gute Sache sein", sagt Annike Krahn bei ihrem Besuch in Hattingen. Nach 137 Spielen in elfeinhalb Jahren und fünf Toren für die DFB-Frauen hat die Nationalspielern nach dem Gewinn der Gold-Medaille gemeinsam mit Saskia Bartusiak und Melanie Behringer ihren Abschied vom DFB-Team erklärt. "Und es sollte nicht der bekommen, der den dicksten Geldbeutel hat", ergänzt sie noch.
Weil Annike Krahn selbst, die in diesem Jahr ihre sportliche Karriere beendete, welche die gebürtige Bochumerin über Westfalia Weitmar, den SV Waldesrand Linden, den TuS Harpen und die SG Wattenscheid 09 über den FCR 2001 Duisburg und den französischen Erstligisten Paris Saint Germain bis zuletzt Bayer 04 Leverkusen führte, wie sie sagt, so viel Glück und Gesundheit bislang im Leben abbekommen hat, möchte sie etwas für diejenigen tun, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.
Annike Krahn: "Als ich 13 Jahre alt war, kam ich wegen meiner Oma das erste Mal in Kontakt mit einem Hospiz. Später habe ich Praktikum beim VfL Bochum gemacht und lernte dabei den Kinderhospizdienst kennen. Ich habe ihn auch beim DFB zur Unterstützung vorgeschlagen und das hat damals auch geklappt. Bis heute sind wir in Kontakt. Ich finde die Arbeit des Kinderhospizdienstes eine sehr gute Sache und so bin ich mit der Idee zu dieser Aktion selbst an den Kinderhospizdienst herangetreten."
Und das mit großem Erfolg, wie auch Michael Kersting auf Nachfrage bestätigt, der Sprecher vom Kinderhospizdienst Ruhrgebiet. Denn die Aktion läuft schon ein paar Tage, dauert aber noch bis zum 10. August, so dass noch weit mehr an mindestens zehn Euro auf das Konto des Kinderhospizdienstes eingezahlt werden können.

Selbst ohne Unterschriften gibt es ein solches Trikot nirgends zu kaufen

Das Besondere an dem Trikot, das - wie Annike Krahn schmunzelnd anmerkt - selbstverständlich gewaschen und danach von allen Spielerinnen der deutschen Rio-Mannschaft unterschrieben worden ist: Das gibt es nicht im Handel zu kaufen. Es weist Besonderheiten auf, die nur diese speziellen Olympia-Trikots des DFB haben: Es fehlen die drei Adidas-Streifen und statt des DFB-Emblems ist darauf der Bundesadler zu finden. Auf den Ärmeln steht der Schriftzug "Rio 2016".
Weil Frauenfußballerinnen im Gegensatz zu ihren männlichen Kollegen nicht ausgesorgt hätten, lacht Annike Krahn, müsse sie "ganz normal" arbeiten und für ihren Lebensunterhalt sorgen. Das macht sie als Angestellte im Fußballmuseum in Dortmund: "Meine Kollegen dort hätten das Trikot natürlich auch gerne, vor allem aber meine Gold-Medaille, die sicher in einem Schließfach liegt. Doch von der kann ich mich zumindest jetzt noch nicht trennen. Meine Bronze-Medaille von Olympia 2008 in China habe ich schon als Leihgabe gegeben."
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