„Hattingen App“: Stadtrundgang per Smartphone oder Tablet

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Sie stellten allerhand Neues rund um Hattingen Marketing und Angebote für Touristen und Hattinger vor: (v.l.) Fachbereichsleiter Martin Serres, Geschäftsführer Georg Hartmann und Sven Löschner, Geschäftsführer von Software-Entwickler Someko vor dem neuen „Wand-Tattoo“ für Hattingen. Foto: Römer
Hattingen: Hattingen Info |

Wer will, kann sich Hattingen jetzt auch auf sein Smartphone oder seinen Tablet-PC holen. Eine neue „Hattingen App“ macht es möglich.

Wer (noch) nicht wissen sollte, was eine App genau ist, hier die Erklärung von Wikipedia: „Als mobile App ([ap] als deutsche Kurzform für Applikation; auf engl. [æp] als Kurzform für englisch application; teils auch das App) wird Anwendungssoftware für Mobilgeräte bzw. mobile Betriebssysteme bezeichnet. Im Sprachgebrauch sind damit meist Anwendungen für Smartphones und Tablet-Computer gemeint.“
Und genau dafür steht die „Hattingen App“, die Marketing-Geschäftsführer Georg Hartmann jetzt in der Tourist Info am Haldenplatz vorstellte.
„In anderen großen Städten gibt es das bereits, aber den umliegenden Städten sind wir damit weit voraus“, ist er überzeugt. „Die Hattingen App bietet eine GPS unterstützte Stadtführung, weiß also genau, wo sich jemand befindet. Der kann sich beispielsweise auf seinem Rundgang durch die Altstadt, den wir zwar schon einmal per Linienführung im dazugehörenden virtuellen Stadtplan vorgegeben haben, der aber nicht zwingend so abzulaufen ist, Informationen geben lassen.“
Das erfolgt sowohl durch eine Dia-Schau, die eingespielt wird, mit aktuellen und historischen Fotos auf dem Display als auch per Text darunter. Den kann jeder selbst lesen oder sich von Schauspielern vorsprechen lassen. Allerdings wurde das nicht eigens für die neue Hattingen App produziert, sondern ist noch ein Überbleibsel von „Paula“. Mit „Paula“ zum Umhängen waren schon seit Jahren geführte Stadtführungen ohne Stadtführer möglich.
Die Tonspur davon und anderes noch vorhandenes Material wie eben Fotos und Stadtrundgang mit 20 markanten Punkten, die dabei optisch und akustisch erklärt werden, wurden durch Sven Löschner und seine Firma übernommen. Geholfen hat das, die Hattingen App finanziell günstig zu bekommen.
Georg Hartmann: „Über Zahlen möchten wir nicht sprechen. Aber wir sind ein Pilotprojekt und daher haben wir auch dank der bereits vorhandenen Vorarbeiten einen Pilot-Preis bekommen. Mehr möchten wir dazu nicht sagen.“
In diesen Tagen – vielleicht schon heute – erwarten die Macher die Freigabe der Hattingen App durch Apple und – für Android-Nutzer – auch durch Google. Dann kann jeder die Hattingen App für 89 Cent erwerben. Eine Internet-Verbindung ist nur für den Download nötig.
Werbung für den neuen Service wird Georg Hartmann schon diese Woche auf der Tourismus-Börse in Berlin machen. Aber auch in allen anderen Medien wie Broschüren und Internet werden Hinweise darauf platziert. Hinzu kommen solche an „Einfall-Stationen“ in die Stadt wie den S-Bahnhof.
Geht es nach den Machern, dann könnte das App-Angebot ausgeweitet werden etwa durch Nachrichten aus Hattingen.
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