Hattingen: Hydraulikleitung in Vergütung an der Schmiedestraße brannte

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Hattingen: Deutsche Edelstahlwerke |

Viele Hattinger werden sich am späten Dienstagnachmittag über die vielen Feuerwehrfahrzeuge gewundert haben, die mit Blaulicht die August-Bebel-Straße entlang fuhren. Hier die Erklärung: Am gestrigen Dienstag rückte die Hattinger Feuerwehr um 17 Uhr zu einem Brand im Werkteil Vergütung Hattingen der Deutschen Edelstahlwerke an der Schmiedestraße aus.

Da zunächst vom Brand eines Ölhärtebeckens ausgegangen wurde, waren die Brandschützer mit vier freiwilligen Einheiten und dem hauptamtlichen Löschzug vor Ort - alles in allem 30 Feuerwehrleuten. Die Produktionshalle war bereits bei Eintreffen geräumt. Die vor die Halle geflüchteten Mitarbeiter gaben den Einsatzkräften eine Einweisung in die Lage. Demnach war das Ereignis nicht so gefährlich wie zunächst befürchtet.
Der vorgefundene Kleinbrand - vermutlich hat eine Hydraulikleitung gebrannt - sollte zunächst mit Löschschaum bekämpft werden. Nach Rücksprache mit der ebenfalls anwesenden Werkfeuerwehr der Deutschen Edelstahlwerke entschied die Einsatzleitung, die stationäre Löschanlage auszulösen, um den Brand zu löschen.
Im Anschluss daran setzten die Einsatzkräfte Hochleistungslüfter zum Belüften und Entrauchen der Halle ein. Im weiteren Verlauf kontrollierten Rettungskräfte unter schwerem Atemschutz die Einsatzstelle mit einer Wärmebildkamera und führten Messungen der Umluft durch.
Um 20 Uhr wurde die Einsatzstelle an einen Mitarbeiter des Unternehmens übergeben.
In einer Presseerklärung des Unternehmens heißt es: " Es gab keine verletzten Personen. Für die Anwohner und die Umwelt bestand zu keiner Zeit eine Gefahr. Der Sachschaden ist derzeit nicht genau zu beziffern, wird jedoch nach erster Begehung als gering eingeschätzt."
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