Hattingen: Viel zu tun für die Feuerwehr

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Wieder einmal war angebranntes Essen der Grund für einen Einsatz mehrerer Einheiten der Hattinger Feuerwehr - diesmal an einem Hochhaus am Pattberg in Holthausen. Hier musste ein Bewohner sogar reanimiert werden. Foto: Feuerwehr Hattingen
Hattingen: Am Pattberg |

Um 16.33 Uhr gab es am Pattberg in Holthausen am gestrigen Dienstag (10. Juli) einen größeren Einsatz für die Hattinger Feuerwehr. Gemeldet worden war eine verrauchte Wohnung in Folge von angebranntem Essen. Noch auf der Anfahrt erreichte die Einsatzkräfte allerdings die Information, dass sich noch Personen in der Wohnung befinden.

Dies bewahrheitete sich vor Ort. In einer Wohnung im vierten Obergeschoss eines Hochhauses befanden sich zwei Personen, wovon eine sogar reanimiert werden musste.
Das angebrannte Essen war bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr vom Herd entfernt worden, so dass es keine wesentliche Verrauchung gab. Die beiden verletzten Holthauser wurden durch Rettungsdienst und Notarzt versorgt. Zu ihrer schonenden Rettung kam hier die Drehleiter zum Einsatz. Beide Personen wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert.
An dem zweistündigen Einsatz waren die hauptamtlichen Kräfte, der Löschzug Nord und die Schutzzielergänzungseinheiten aus Oberbredenscheid und Niederwenigern beteiligt.
Noch während des laufenden Einsatzes löste die automatische Brandmeldeanlage eines Tagungshauses in Bredenscheid aus. Daher wurden die freiwilligen Einheiten aus Mitte und Oberbredenscheid alarmiert. Als Ursache konnte hier Wasserdampf erkundet werden. Somit war der Einsatz nach einer abschließenden Kontrolle wieder beendet.
Dies war auch der Fall gewesen beim ersten Einsatz des Tages an einem Wohnheim an der Schulstraße. Alarmiert waren die hauptamtlichen Kräfte und der Löschzug Mitte. Nach einer abschließenden Kontrolle waren auch hier die Einsatzkräfte wieder eingerückt.
Der starke Regen am Abend sorgte für drei weitere Einsätze. Im Kreuzungsbereich Martin-Luther-Straße sowie an der Eickener Straße stand die Fahrbahn unter Wasser. Beide Straßenabschnitte wurden durch Polizei und Feuerwehr gesperrt. Anschließend entleerten die Einsatzkräfte die verstopften Kanaleinläufe, damit das Wasser wieder abfließen konnte.
Ein ausgespülter Gullydeckel an der Denkmalstraße wurde vor Eintreffen der Feuerwehr bereits wieder eingesetzt. Hier brauchten die Einsatzkräfte nicht mehr tätig zu werden.
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