Kunstkörper, Körperkunst

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Hattingen: Kirchplatz | Gestatten Sie mir einen kleinen Ausflug in die Welt der Kunst – auch wenn jede(r) momentan nur noch einen rot gekleideten Man mit Mütze und weißem Rauschebart im Kopf hat, der einen (hoffentlich!) prall gefüllten Jute-Sack auf dem Rücken trägt und möglichst dicke Geschenke bringt.
Kunst also. Was fällt mir Banausen da ein? Die berühmte Fettecke natürlich von Professor Beuys, die Mona Lisa von da Vinci im Louvre, sein „Abendmahl“ ebenfalls, Michelangelos Decken und Wandmalerei in der Sixtinischen Kapelle sowieso, Songs der Beatles – nein, keinesfalls aber die „Engel ante portas“am Hattinger Holschentor.
Angesichts dieser Werke war ich regelrecht baff, dass kürzlich ein Gericht, das Oberste sogar, in New York festgestellt hat, Striptease sei keine Kunst. Auf die Idee wäre ich auch nie gekommen. Sie?
Na gut, auch ich arbeite seit Jahrzehnten mit und an meinem und für meinen Körper. Und sehen lassen kann ich ihn auch, seit ich von den Sixpacks am Bauch zu echtem Hüftgold gekommen bin. Aber eine Kunst ist das nicht, findet GALLUS
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