Marxstraße: In drei Wochen ist die Baustellenampel weg

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Noch drei Wochen lang müssen die Autofahrer Wartezeiten an der Baustellenampel Marxstraße einplanen, dann wird die Ampelanalge abgebaut. Am heutigen Mittwoch wird aber bereits Richtfest am Neubauprojekt der Gartenstadt Hüttenau gefeiert. Foto: Römer
Hattingen: Marxstraße |

Es geht voran an der Baustelle Marxstraße. Am heutigen Mittwoch, 18. September, 14 Uhr, feiert dort die Gartenstadt Hüttenau gemeinsam mit Handwerkern, Vertretern aus Politik und Verwaltung, künftigen Bewohnern und auch Interessenten Richtfest.

Ein Kran ist dort mittlerweile abgebaut, der andere soll in den nächsten drei Wochen verschwinden, wie Roland Himmel sagt, geschäftsführender Vorstand der Gartenstadt Hüttenau.
Mit dem letzten Kran verschwindet auch die Baustellenampel, die auf der Marxstraße für Behinderungen und zu den Spitzenzeiten auch für Staus gesorgt hatte.
Während die Vermietung der 22 Wohnungen im Domizil „Lange Horst“ erst im November oder Dezember beginnen wird, ist die Vermarktung der elf Eigentumswohnungen zwischen 72 und 128 Quadratmetern bereits angelaufen. Nach Roland Himmel sind vier Wohnung schon verkauft. Mit einer Fertigstellung des gesamten Projektes rechnet er im Spätsommer 2014.
Bis dahin müssen noch die Zufahrten und Gehwege, der allgemeine Gartenbereich und die Spielflächen angelegt werden. Auch die Beleuchtung wird bis dahin angebracht sein.
Bei dem gesamten Bauprojekt setzte die Gartenstadt – wie bereits ausführlich berichtet – auf Energiesparen. Neben dreifach verglasten Fenstern gibt es effiziente Wärmedämmung sowie Niedertemperatur-Fußbodenheizungen in Kombination mit umweltschonenden Gasheizungen, die nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung Gas in Strom umwandeln. Die Blockheizkraftwerke nutzen die Wärme, die beim Umwandlungsprozess entsteht, zum Heizen und für das Warmwasser im Gebäude, der produzierte Strom wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist.
Vorerst wird die Gartenstadt Hüttenau keine weiteren Neubau-Projekte in Angriff nehmen. Roland Himmel: „Bei unserem Bestand steht zurzeit eher die Modernisierung im Mittelpunkt, so wie wir es beispielsweise gerade an der Karlstraße in Holthausen gemacht haben.“
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