Neuer Defibrillator für das Bürgerbüro in Niedersprockhövel

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Freuen sich über den neuen Defibrillator : Bürgermeister Ulli Winkelmann, Beigeordneter Volker Hoven, Ingrid Döbbelin und Sponsor Apotheker Michael Mahl (v.li.n.re.).
Hattingen: Niedersprockhövel | Heute erhielt das Gebäude, in dem sich neben dem Bürgerbüro, die Rentenberatung, die Stadtbücherei, die Musikschule, die vhs und eine Psychologische Beratungsstelle befinden, einen Defibrillator, auch Defi genannt.

Das Gehäuse für die sichere Aufbewahrung des neuen Defibrillators war im Flur vor dem Bürgerbüro schon angebracht, beim Öffnen des Deckels ertönte ein schriller Alarmton.

Michael Mahl, Eigentümer der Friedrich und der Rosen-Apotheke, trug die nicht unerheblichen Kosten für die Anschaffung dieses Defibrillators, welches bei auftretenden Herz-Kreislauf-Störungen Leben retten kann.

„Denn manchmal entscheiden Minuten über Leben und Tod“ sagte Beigeordneter Volker Hoven bei der Aufstellung des Defibrillators und dankte dem Sponsor für die Unterstützung, die vielen Bürgerinnen und Bürgern zu Gute kommt.

Bürgermeister Ulli Winkelmann und Ingrid Döbbelin von der Wirtschaftsförderung der Stadt Sprockhövel begrüßten auch diese Unterstützung durch heimische Unternehmen und betonten die Vorteile der regionalen Verbundenheit.

Bushaltestelle wird verlegt

Weitere Defibrillatoren befinden sich im Feuerwehrgerätehaus und im Ärztehaus an der Hattinger Straße, zu dessen besserer Erreichbarkeit im nächsten Jahr eine barrierefreie Bushaltestelle vor das Gebäude verlegt werden soll.

Bürgermeister Winkelmann beabsichtigt, die Standorte aller Defis in die Sprockhövel-App aufnehmen zu lassen. Weiterhin sollen auch die Busfahrer über den Standort des neuen Defis informiert werden.

„Wir werden jetzt kurzfristig auch unsere Mitarbeiter im Bürgerbüro Niedersprockhövel mit der Bedienung des neuen Defibrillators vertraut machen und diese auch informieren, welche Ersthelfer im Gebäude bei medizinischer Ersthilfe zur Verfügung stehen“ sagte Beigeordneter Hoven auf Nachfrage zum STADTSPIEGEL.

Defibrillator :
Es geht um den plötzlichen Herztod, an dem in Deutschland jedes Jahr mehr als 100.000 Menschen versterben. Das sind doppelt bis dreimal soviel wie bei Verkehrsunfällen.
Zum Unterbrechen von Kammerflimmern und anderen lebensgefährlichen Herzrhythmusstörungen eignen sich Elektroschocks. Sie sorgen im Herzen zunächst einmal für Ruhe, indem sie alle Erregungen unterbrechen. Dadurch hat das Herz die Chance, wieder einen geordneten Herzschlag zu beginnen. Und genau das macht der Defi, wie der Defibrillator im Ärztejargon heißt.
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