Polizei fasst Rauendahl-Räuber - Streit mit "Escort-Damen"

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In der Nähe dieses Gebüsches kam es zu den Überfällen
Hattingen: Rauendahl | Der Polizei gelang es jetzt, einen 35 Jahre alten Mann festzunehmen. Dieser wird beschuldigt, im Rauendahl zwei Frauen überfallen zu haben.

Der aus Hattingen stammende 35 Jahre alte Tatverdächtige hat keinen festen Wohnsitz. Er soll sich Ende Oktober spät abends eine „Escort-Dame“ zu einer Anschrift in das Rauendahl bestellt haben. Schon vor dem Haus fing er die Frau ab. Danach soll es zu einem Streit über den Ort der „Dienstleistung“ gekommen sein. Als die Frau die Polizei verständigen wollte, soll der Hattinger diese geschlagen und ihr das Handy geraubt haben.

Der Frau gelang es dann, den Übergriff abzuwehren. Später wurde die Polizei verständigt. Der Täter flüchtete.

Streit um verabredete "Dienstleistung"
Ende November „verabredete“ sich der Hattinger wieder mit einer Frau bei einer Wohnanschrift im Rauendahl. Die Frau hatte er über das Internet kennengelernt. Auch diese fing er vor der von ihm angegebenen Wohnanschrift ab. Dann kam es zu einem Streit über das Preis/Leistungsverhältnis der verabredeten Dienstleistung. Bei diesem Streit soll der Tatverdächtige die Frau in ein benachbartes Gebüsch gezogen haben.

Die Frau wehrte sich vehement und konnte sich losreißen. Dabei erlitt diese leichte Verletzungen. Sie verständigte „einen Bekannten“, der ihr zu Hilfe eilte. Gemeinsam durchsuchten sie ein benachbartes Haus. Erst auf die Hinweise der Hausbewohner fuhr die Überfallene zur Polizeiwache und erstattete Anzeige.

Polizei ermittelt Täter
Der Polizei gelang es dann durch verschiedene Ermittlungsmethoden, den Täter zu identifizieren. Kurze Zeit später wurde der wohnungslose Hattinger in Mettmann festgenommen und dem Haftrichter in Hattingen vorgeführt, der Haftbefehl erließ.

Wie die Pressesprecherin der Polizei, Sonja Wever, dem STADTSPIEGEL auf Nachfrage mitteilte, hat das KK1 der Kreispolizeibehörde Schwelm die Ermittlungen übernommen.
„Hier war ganz schön was los“, sagte ein dem STADTSPIEGEL namentlich bekannter Anwohner aus dem Rauendahl im Pressegespräch.

Nachtrag :
Warum die Pressestelle der Polizei erst am 15.12.2017 im Presseportal über den Vorfall berichtete, konnte nicht geklärt werden.

Der STADTSPIEGEL berichtet weiterhin.
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