Verabschiedung von KISS-Leiterin Maria-Elisabeth Warnecke

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Sozialdezernentin Beate Schiffer, Pfarrer Dirk Bobe, Birgit Buchholz vom Diakonischen Werk und Maria Elisabeth Warnecke
Großer Bahnhof für Maria-Elisabeth Warnecke. Seit fünf Jahren leitete sie in Hattingen die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe KISS am Kirchplatz. Bekannt ist sie auch durch ihre Arbeit für Demenz-Betroffene und in der Alzheimer-Gesellschaft. Letzteres wird auch weitergehen, doch in der KISS bernimmt ihre Aufgabe nun Michael Klüter (wir berichteten bereits).

In der Begegnungsstätte im Haus der Diakonie hatte sich alles eingefunden, was Rang und Namen hatte. Vertreter der Städte Hattingen und Sprockhövel, der Kirche und vor allem vieler Vereine und Selbsthilfegruppen waren gekommen, um vor allem Danke zu sagen für die geleistete Arbeit.

Pfarrer Dirk Bobe von der Diakonie Mark-Ruhr würdigte in warmen Worten ihre Leistung für Demenzprojekte und KISS. Maria-Elisabeth Warnecke war bereits 52 Jahre, als sie in die Dienste der Diakonie trat - für sie und ihre Familie nicht selbstverständlich, dass man ihr mit 52 Jahren diese Chance gab. Und sie hat sie genutzt, denn von ihrem Engagement in der Sache sind viele Wegbegleiter bis auf den heutigen Tag begeistert.

Sie selbst erzählt immer gern Anekdoten, bevor es zu ernst wird. So wollte sie eigentlich an diesem Tag des "in Rente gehen" ihre Mutter dabei haben, weil diese sie damals nicht als I-Dötzchen in die Schule begleitete. "Wir wohnten gegenüber der Schule und hatten damals schon Telefon. Wer telefonieren wollte, kam auch von der Schule herüber zu uns. Meine Geschwister waren schon in der Schule und ich habe meiner Mutter gesagt, sie brauche nicht mitgehen, ich könne das mit der Einschulung alleine. Na ja, und heute habe ich das Gefühl, ich werde entlassen", erzählt sie und da sollte die hochbetagte Mutter doch dabei sein. Die aber wollte nicht und so ging der letzte Berufstag im Leben von Maria-Elisabeth Warnecke ohne Mama über die Bühne. "Ich erzähle ihr davon am Sonntag", lacht sie.

Sicher sind sich alle Anwesenden: Die gute Arbeit bei der KISS wird weitergehen und Maria-Elisabeth Warnecke wird im Hattinger Stadt- und Vereinsbild durch ihre Arbeit in der Alzheimer Gesellschaft präsent bleiben.
Alle Fotos: Pielorz
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