Wieder Zimmerbrand an der Werksstraße - 170 Personen evakuiert - Großes Feuerwehraufgebot

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Der erste Löschangriff erfolgte über die Drehleiter in den Brandherd.
 
Feuerwehrkräfte unter schwerem Atemschutz untersuchen den Brandherd
Hattingen: Werksstraße | Am Dienstag, 12.04.2016, meldete der Security-Dienst gegen 21:00 Uhr der Feuerwehr einen Gebäudebrand im Übergangswohnheim an der Werksstraße. Rund 170 Personen wurden sofort aus dem Gebäude evakuiert und in Zusammenarbeit mit der Polizei vorübergehend im Gebäude der Polizei untergebracht.

Zimmer brennt vollständig aus

Beim Eintreffen der Feuerwehrkräfte der Hauptwache stellte man eine starke Verqualmung auf der Gebäuderückseite im zweiten OG fest. Über eine in Stellung gebrachte Drehleiter drang ein Trupp unter schwerem Atemschutz in das Gebäude vor und begann mit den Löscharbeiten. Insgesamt wurden zwei C-Rohre in dem Gebäude zur Brandbekämpfung eingesetzt. Um weitere Glutnester zu verhindern, wurde nach den Löscharbeiten das entsprechende Zimmer von der Feuerwehr ausgeräumt.

Durch Bildung von drei Einsatzabschnitten wurde das gesamte Gebäude systematisch auf weitere Brandherde durchsucht und später belüftet. Außerdem wurden entsprechende Luftmessungen in den betroffenene Bereichen vorgenommen.

Verletzt wurde zum Glück keiner der Bewohner des Übergangswohnheimes.
Der Bewohner des betroffenen Zimmers wurde zuerst vermisst, befand sich aber schon außerhalb des Gebäudes, wie die Feuerwehr mitteilte.

Nur durch den schnellen und massiven Kräfteeinsatz der Feuerwehr konnte der Brand auf den Entstehungsort begrenzt werden. Teile des Obergeschosses sind nach dem Brand durch die Rauch- und Rußbildung vorübergehend nicht mehr bewohnbar. 30 Bewohner mussten durch die Stadt Hattingen in anderen Räumlichkeiten untergebracht werden.

Bürgermeister und Leiter der Feuerwehr vor Ort

Bürgermeister Dirk Glaser machte sich persönlich von der Einsatzsituation vor Ort ein Bild.

Der Pressesprecher der Feuerwehr, Jens Herkströter, teilte dem Stadtspiegel mit, dass neben dem Leiter der Feuerwehr, Tomás Stanke, die Hauptwache und die Löschzüge Mitte, Welper, Blankenstein, Holthausen und Bredenscheid mit über 60 Feuerwehrmännern und Feuerwehrfrauen an der Einsatzstelle waren. Auf der Werksstraße wurde ein Bereitstellungsraum eingerichtet. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort.

Die Polizei war mit mehreren Streifenwagen an der Einsatzstelle und begannen mit den Ermittlungen, nachdem die Feuerwehr die Freigabe des Brandortes erteilt hatte. Die Werksstraße wurde für die Zeit des Einsatzes teilweise für den Verkehr gesperrt.

Der Bereitschaftsdienst des Ordnungsamtes der Stadt Hattingen wurde ebenfalls zur Werksstraße gerufen.

Nach 3 Stunden war der Einsatz der Feuerwehr, bis auf eine Brandnachschau in der Nacht, beendet.

Erst am 3.4.2016 hatte es in dem Gebäude einen Zimmerbrand im Erdgeschoss mit einer verletzten Person gegeben. Ursache hier war nach Auskunft der Pressestelle der Polizei der unsachgemäße Umgang mit offenem Feuer.

Kein fremdenfeindlicher Hintergrund

Wie sich am 13.4.2016 herausstellte, war auch, so die Pressestelle der Polizei, der unsachgemäße Umgang mit offenem Feuer wieder Ursache für den Brand vom 12.4.2016.

Ein fremdenfeindlicher Hintergrund wird für beide Brände ausgeschlossen.

Die Höhe des Sachschadens konnte noch nicht ermittelt werden.
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3 Kommentare
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Martina Janßen aus Hattingen | 13.04.2016 | 10:30  
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Hans-Georg Höffken aus Sprockhövel | 13.04.2016 | 13:34  
1.575
Martina Janßen aus Hattingen | 13.04.2016 | 18:13  
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