Orkantief Friederike: Bisher 200 Einsätze, Schwerpunkt im Nordkreis

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Orkantief Friederike war bisher (Stand 13.45 Uhr) für rund 200 Einsätze im Ennepe-Ruhr-Kreis verantwortlich. Schwerpunkt ist der Nordkreis mit den Städten Hattingen, Herdecke, Wetter und Witten.

Neben Feuerwehr (470 Kräfte) und THW (80 Kräfte) sind auch Polizei und weitere Hilfsorganisationen in allen neun kreisangehörigen Städten damit beschäftigt, die Schäden zu beseitigen.

Schwerpunktmäßig geht es darum, umgestürzte Bäume sowie die Folgen abgedeckter Dächer zu beseitigen. In Hattingen und Herdecke ist der Zugang in die Rathäuser wegen herabfallender Ziegel derzeit nicht möglich, in Ennepetal hat die Regionalstelle des Jobcenters EN wegen eines Schadens am Dach heute Nachmittag geschlossen. Bereits am Vormittag hatten die Berufskollegs Ennepetal und Witten des Kreises sowie weitere Schulen in den Städten ihren Unterricht beendet.

Glück im Unglück hatten nach jetzigem Kenntnisstand vier Autofahrer. Ihnen fielen während der Fahrt Bäume auf ihre Autos. Neben den Blechschäden erlitt dabei eine Fahrerin Verletzungen. Straßensperrungen gibt es momentan in Breckerfeld (Kreisel Frankfurter Str.), Ennepetal (B483, Höhe Schlagbaum), Hattingen (Salzweg, Bredenscheider Str.) und Schwelm (Wilhelmstr., Göckinghof).

Bis 17 Uhr sind weitere starke Sturmböen sowie Orkanböen angekündigt. Mindestens bis dahin gilt die Empfehlung: Wann immer möglich, in Gebäuden bleiben. Bei den aktuellen Windgeschwindigkeiten können sich Gegenstände wie Schilder, Dachziegel oder Aufbauten lösen und zu tödlichen Geschossen werden. Autofahrern wird geraten, Wälder und baumreiche Gegenden zu meiden.
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