AfA in der SPD ruft zum 1.Mai 2014: FÜR GUTE ARBEIT IN DEUTSCHLAND UND EUROPA

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Für die abhängig beschäftigten Menschen in Deutschland soll sich im Rahmen des Koalitionsvertrages von CDU und SPD viel zum Positiven verändern. Und dies ist gut so. Doch die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in der SPD ruft die Arbeitnehmer auf, die jetzt anstehenden parlamentarischen Vorgänge mit hoher Wachsamkeit zu verfolgen. Konsevative aus CDU und der Wirtschaft versuchen mit allen Mitteln noch immer die vorliegenden Gesetzentwürfe auf dem durch das Parlament nach ihren Interessen zu verändern. Das kann nur eine starke Arbeitnehmerschaft im Schulterschluss mit den Gewerkschaften verhindern.
Der geplante Mindestlohn von 8.50 Euro der ja ab 1.1.2015 kommen soll, steigert die Kaufkraft, fördert fairen Wettbewerb und stoppt Lohndumping. Dafür hat die AfA lange gemeinsam mit der SPD gekämpft. Wir stehen jetzt vor einem Richtungswechsel in der Politik für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.
Wir stehen als AfA für viele weitere Forderungen die zu Ordnung auf dem Arbeitsmarkt führen. Dazu gehören Investitionen statt Kürzungen, eine bessere Bezahlung und der Mindestlohn, mehr Qualität und Geld für die Pflege, bessere Leistungen im Alter, eine menschlichere Gestaltung der Arbeitswelt. Besonders wichtig ist der AfA in der SPD aber auch der Einsatz für wirksame Regelungen die Mieten und Energiepreise bezahlbar halten.
Gerechtigkeit für alle ist damit aber noch nicht erreicht. Die letzte Wirtschafts- und Finanzkrise wurde in vielen Staaten zum Anlass für tiefe Einschnitte in Arbeitnehmerrechte, Sozialsysteme und die öffentliche Daseinsvorsorge genommen. All diese Eingriffe haben aber nicht nur zu mehr massenhafter Armut geführt, sondern die Wirtschaftskrise massiv verschärft und verlängert.
Deshalb setzt sich die AfA gemeinsam mit der SPD für ein Europa des Wachstums und gegen weiteren Stillstand ein. Wir wollen ein Europa der Chancen und nicht der Arbeitslosigkeit.
Die AfA will den 1.Mai auch dazu nutzen, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aufzurufen, am Tag der Europawahl auch von ihrem Wahlrecht gebrauch zu machen und sich so aktiv für ihre eigenen Interessen einzusetzen.
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