Bankrotterklärung

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Wer sich Interviews unserer Spitzenpolitiker der letzten Tag vor Augen führt, die sich mit dem Thema "Flüchtlingskrise" befassen, wird mir zustimmen müssen:

Fazit all der klugen Reden ist: "Wir schaffen das" in unterschiedlichen Ausprägungen und "Wir können die Flüchtlinge nicht aufhalten".

Über "Wir schaffen das" wurde in vielen Beiträgen schon ausführlich und fernab von parteiinternen und moralisch verpassten Maulkörben diskutiert.

Was aber bedeutet es, wenn unsere Spitzenpolitiker bis auf wenige Ausnahmen unisono verkünden, dass wir nicht in der Lage sind, unsere Grenzen gegen einen "friedlichen Flüchtlingsstrom" zu verteidigen?

Die Diskussion über den massenhaften und unkontrollierten Zustrom von "Flüchtlingen" gewinnt aufgrund der Hilferufe aus Gemeinden und Kreisen eine neue Dimension, denn nun wird nicht mehr moralisch und philosophisch über die zwingenden Gründe der Aufnahme aller Einreisewilligen gesprochen.

Jetzt scheinen viele erst erkannt zu haben, was es bedeutet, Miliionen von Menschen innerhalb von wenigen Monaten in unserem Land aufzunehmen, ohne zu überprüfen wer da kommt und ohne zu wissen, wieviele es noch werden.
Jetzt erst macht man sich Gedanken, wo diese Menschen unterkommen sollen und dass der Winter vor der Tür steht, sollte selbst vielbeschäftigten Politikern noch geläufig sein!
Pragmatische Erwägungen und Lösungen sind nun gefragt und da frage ich mich, warum dies erst jetzt geschieht und ob die Worte "Planspiel" oder "Voraussicht" zugunsten der "Willkommenskultur" aus Politikergehirnen gelöscht wurden.

Die BRD, ein hochtechnisiertes Land, ist also nicht in der Lage, ihre Aussengrenzen zu überwachen oder Menschen an der "Einreise" zu hindern, weil diese das eventuell nicht akzeptieren würden?

Gerne wird beispielhaft von Menschen berichtet, die vor Tod und Terror fliehen und die sich deshalb nicht von einer grünen Grenze abhalten lassen.
Lassen diese Menschen sich dann auch innerhalb unseres Landes nicht aufhalten? Der Innenminister beklagte bereits, dass Asylbewerber sich nicht registrieren lassen und ungehindert in der Republik unterwegs sind.

Abgesehen davon, dass ich bezweifel, das alle Asylbewerber vor Tod und Terror fliehen, halte ich dieses "Kriegsflüchtling-Argument" für eine Bankrotterklärung unseres Staates.

In internationalen Presseberichten machen sich nun auch andere Staaten über die lasche und fraglos überfordert erscheinende Haltung unserer Politiker lustig.

Versuche der Regierung nun ein wenig Ordnung in das Chaos zu bringen, werden von den Linken und den Flüchtlingsorganisationen torpediert und als unmenschlich gebrandmarkt.

Im Inland fordern immer mehr Stimmen, dass nun endlich gehandelt wird und wir uns wie ein Einwanderungsland verhalten, indem wir bestimmen, wer bei uns einreisen oder bleiben darf.
Bei diesen Stimmen handelt es sich nicht um die vor ein paar Wochen gescholtenen "besorgten Bürger", die ganz gern in die rechte Ecke gestellt werden und auch hier im LK von einigen Moralisten angeprangert wurden, weil sie zwischen gefühlsbeladenen Mitleidskundgebungen und vernünftiger Realpolitik unterscheiden können.

Ich frage mich jetzt, warum wir überhaupt noch Grenzen haben oder uns vor Monaten um die Einreise von Terroristen sorgten, die unser Land aufsuchen könnten, wenn dies alles doch sowieso nicht kontrollierbar ist!

Ratlosigkeit ist das Wort des Jahres, jedenfalls für mich. Geht es nur mir so?
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35 Kommentare
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Martina Janßen aus Hattingen | 17.10.2015 | 12:46  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 17.10.2015 | 13:40  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 17.10.2015 | 13:50  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 17.10.2015 | 14:56  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 17.10.2015 | 21:28  
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Martina Janßen aus Hattingen | 17.10.2015 | 22:45  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 17.10.2015 | 22:59  
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Martina Janßen aus Hattingen | 17.10.2015 | 23:23  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 17.10.2015 | 23:29  
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Martina Janßen aus Hattingen | 17.10.2015 | 23:34  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 17.10.2015 | 23:40  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 17.10.2015 | 23:57  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 18.10.2015 | 00:13  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 18.10.2015 | 00:34  
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Wolfgang Wevelsiep aus Hattingen | 18.10.2015 | 18:11  
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Martina Janßen aus Hattingen | 18.10.2015 | 22:15  
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Wolfgang Wevelsiep aus Hattingen | 18.10.2015 | 22:56  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 18.10.2015 | 23:17  
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Martina Janßen aus Hattingen | 18.10.2015 | 23:52  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 19.10.2015 | 00:10  
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Martina Janßen aus Hattingen | 19.10.2015 | 00:13  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 19.10.2015 | 00:14  
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Martina Janßen aus Hattingen | 19.10.2015 | 11:52  
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Martina Janßen aus Hattingen | 19.10.2015 | 14:47  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 19.10.2015 | 17:50  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 19.10.2015 | 20:58  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 19.10.2015 | 21:07  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 19.10.2015 | 22:26  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 20.10.2015 | 00:08  
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Martina Janßen aus Hattingen | 20.10.2015 | 08:24  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 20.10.2015 | 14:41  
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 20.10.2015 | 20:21  
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Wolfgang Wevelsiep aus Hattingen | 21.10.2015 | 17:32  
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Detlef Schumann aus Bochum | 22.10.2015 | 07:22  
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Martina Janßen aus Hattingen | 22.10.2015 | 10:09  
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